Merkel lässt in Minecraft Kühe fliegen, und das ist gut so.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die gamescom eröffnet und dabei auch am Minecraft Stand vorbei geschaut. Hier meine Einschätzung was das für die Medienpädagogik bedeutet.

Bei dem Besuch hat ihr der Lehrer Mirek Hancl und einer seiner Schüler vom Gymnasium Uelzen gezeigt wie man das Bohrsche Atommodell mit Minecraft vermitteln kann. Sie stellten aus Elektronen, Protonen und Neutronen Helium her, das sie in einen Ballon füllten. Den befestigte Merkel dann im Spiel an einer Kuh, die sogleich in die Luft schwebte und den Reichstag von oben betrachten konnte (31:50). Mirek Hancl hat die Unterrichtsstunde und Begleitmaterialien schon 2014 im Sinne des Gemeinschaftsgedanken als Open Educational Ressources veröffentlicht, so dass sie von anderen Lehrern genutzt werden kann.

Anschließend wurde Angela Merkel von einer Microsoft Mitarbeiterin die Minecraft Education Edition vorgestellt.

Minecraft war ursprünglich sehr offen angelegt, so dass es auf praktisch allen Systemen lief und es einfach war das Spiel zu modifizieren. Eine dieser Modifikationen aus der Community war MinecraftEdu, das von Lehrern für den Einsatz an Schulen entwickelt wurde. Nach dem Kauf von Minecraft und MinecraftEdu durch Microsoft hat der Konzern eine neue Entwicklungsrichtung eingeschlagen. Microsoft veröffentlichte eine neue Minecraft Version, die nicht mit alten Rechnern sondern nur mit Windows 10 und aktuellen Macs kompatibel ist. MinecraftEdu wurde eingestellt und wird nicht mehr verkauft.

Die neue Minecraft Education Edition ist an sich eine tolle Sache für den Einsatz in Schulen. Doch da sie auf der neuen Minecraft Version basiert ist sie nur mit Windows 10 und Mac nutzbar. Beides habe ich in Deutschland in einer Schule noch nicht angetroffen, was ihrer Nutzung leider im Wege steht.
Doch auch mit Windows 10 und der Education Edition hätte man das eingangs gezeigte Beispielstunde zum Bohrschen Atommodell nicht durchführen können. Denn diese setzt die Modifikation „Advanced Chemistry“ voraus. Und Modifikationen gibt es bei der Education Edition (noch) nicht.

Die Präsentation verdeutlicht gut eine große Stärke von Minecraft: die aktive Community, die kostenlos Modifikationen, Karten und Unterrichtspläne erstellt. Und die Präsentation zeigt auch die große Schwäche der Minecraft Neuentwicklung für Windows 10 sowie die darauf basierende Education Edition, die genau diese Modifikationen nicht mehr unterstützt.

Nach der Präsentation wollte Angela Merkel wissen, wie Mirek Hancl ursprünglich auf Minecraft kam. Er hatte den Tipp von seinen Schülern und diese hätten es ihm erklärt. Daraufhin stellte Merkel fest, dass es wichtig wäre, dass nicht nur einzelne Lehrer „by chance“ auf solche Methoden stoßen sollten. Stattdessen wäre es wichtig, sie systematisch in das Schulsystem einzubringen und stellt (als hätte sie nur darauf gewartet 😉) folgende Punkte vor:

Sie will einen Pakt von Bund und Ländern mit drei Zielen:

  1. (Digitale) Anbindung der Schulen in ländlichen Räumen.
  2. Die Weiterbildung von Lehrern fördern.
  3. Die Einrichtung einer E-Cloud mit digitaler Lehrinhalten auf Bundesebene aus denen sich Lehrer Bildungsinhalte aussuchen können.

Die Vorschläge gehen in die richtige Richtung. Zumindest wennDie Vorschläge gehen in die richtige Richtung. Zumindest wenn

  1. 1 die digitalen Anbindungen für Lernzwecke auch mit den Smartphones der SchülerInnen genutzt werden dürfen und deren potential für die Lehre nicht weiter unterdrückt wird,
  2. die Weiterbildungen nicht nur für einzelne Tools umfasst in Richtung lebenslanges Lernen und Erwerben von Kompetenzen inklusive dem anerkennen und nutzen des Expertenwissens von SchülerInnen geht und
  3. die Lernmittel in der E-Cloud im Sinne von OER unter einer CC Lizenz gestellt werden und Kommentare und Modifikationen ermöglichen.

Angela Merkel schloss mit den Worten:

Wir sind es den jungen Menschen schuldig, da müssen wir drauf reagieren. Ich habe hier etwas gelernt und hoffe das andere noch schneller lernen.

Zum Abschluss eine kleine Anekdote: Microsoft hatte im Vorfeld den Minecraft Youtuber Castcrafter und mich gebeten für sie den Reichstag in Minecraft für die gamescom zu bauen. Stattdessen habe ich für sie den von der Community gebauten Reichstag (User: FreakyPotato) recherchiert, vor dem Angela Merkel dann die Kuh steigen ließ.

Es lebe die Power der Community.

Wer mehr zum Thema Games im Unterricht wissen will: Ein Artikel zum Thema erscheint am Montag im Bildungsteil der SZ (Link zum Artikel). Wer es nicht erwarten kann: 2014 habe ich auf der re:publica ein Interview gegeben, das ich so immer noch unterschreibe.

Update:

Dieser Blog Artikel hat in der Facebook Gruppe „Minecraft/Minetest und Bildung (für Lehrer/Pädagogen)“ eine recht kontroverse Diskussion bezüglich der Einstellung von MinecraftEdu zu Gunsten von Minecraft Education Edition ausgelöst. In der Diskussion habe ich folgenden Vorschlag gemacht:

„Alle, die Minecraft Education Edition abonnieren bekommen MinecraftEdu zur Nutzung für die gleiche Anzahl an Personen dazu.“
Zusätzliche Kosten entstehen Microsoft keine. Im Gegenteil: Auch für Schulen, die noch kein Windows 10 haben, macht es so Sinn in eine Minecraft Bildungsversion zu investieren.
Nebeneffekt: Dann klappt das auch mit dem Bohrschen Atommodell per Mod.

Den ganzen Verlauf der Diskussion finden sie in der Minecraft Gruppe auf Facebook. Gerne lade ich sie ein sich dort oder unten in den Kommentaren in diesem Blog an ihr zu beteiligen.

Mit dem MakeyMakey Computerspiele „anfassen“

Mit dem einfach zu bedienenden Zubehör „MakeyMakey“ kann man Controller aus Früchten bauen, Musikinstrumente malen und Fitness-Spiele mittels Alufolie bauen.

Bei der BLM ErzieherInnen Fortbildung in Traunstein ist haben die Teilnehmerinnen schöne Beispielanwendungen gebaut:

Bei dem Workshop ist auch eine kompakte Webseite über das MakeyMakey und verwandte Themen entstanden:

sites.google.com/view/computerspiele

Minecraft: „Alles Super Duper“ oder was?

Minecraft „Better Together“ und „Super Duper“ Update? Der Trailer macht richtig Laune.

ABER:

So going forward, the edition you’ll find on Xbox One, Nintendo Switch, mobile and VR will simply be known as ‚Minecraft‘, a separate entity from ‚Minecraft: Java Edition‘

Und die beschriebenen Updates sind (so wie ich das verstanden habe) nicht für die Java Edition. Kommentar von der Facebook Seite:

Cool Minecraft. Leave Java out of it, keep hyping up your controlled-content platforms. What’s it good for anyway?
What’s that? Free versions of what you’re offering for sale? Mods that’ve existed for years doing what you’re now so proud to sell? A community of talented content creators pioneering new building tools? One of the largest freelance programming communities ever to grace the internet?
Huh. Wonder what free thing they’ll work to sell in their bubble next.
Connor Burslem

Das das gemeinsame Spielen zwischen der Java Version und den anderen Versionen sicherlich nicht einfach umzusetzen ist (unterschiedliche Codebase) ist klar. Dass Microsoft alle Versionen bis auf die Java Version pusht finde ich aus einer kommerziellen Sichtweise heraus verständlich – aber schade. Denn pädagogisch ist die Java version wegen seiner Modbarkeit und der damit verbundene Freiheit am „wertvollsten“.

LiGa Lightpainting

„Qualität gemeinsam Entwickeln“ ist das Motto des Programmauftaktes von „LiGa – Lernen im Ganztag“ am 17.-18.11.2016 in Berlin.

Zu dem Anlass wurde ich gebeten mit den Anwesenden ein Publikums Lightpainting anzufertigen. Voila! Danke für das Mitmachen.

LiGa - Lernen im Ganztag - Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

LiGa – Lernen im Ganztag – Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

Weitere Lightpaintings von mir gibt es unter 1000lights.de. Mehr zu Lightpainting auf Events findet man auf alighttoremember.de
Auf der Veranstaltung habe ich auch zum Thema „Computerspiele und Lernen – (k)ein Widerspruch?: Digitale Medien als Promotoren Individualisierten Lernens“. Hier findet sich die dazugehörige Präsentation. Angesprochen hatte ich auch das „Quest To Learn“ Schulkonzept.

Der Workshop wurde von Wiebke Koch visualisiert. Danke!

Lernspiele und Individuelles Lernen in der Schule

Bei der Auftaktveranstaltung „Lernen im Ganztag“ wurde ich um einen Vortrag zum Thema „Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule“ gebeten.

Der Bitte kam ich natürlich gerne nach. Im Vortrag beschreibe wie sich meine persönlichen Lernerfahrungen auf meine Lehrmethoden ausgewirkt haben und gehe auf Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule ein. Mit behandelt werden die (Lern)spiele Spielfieber, Ludwig und Minecraft sowie die Quest to Learn Schule. Hier meine Präsentation.

In bezug auf neue Schulkonzepte kann ich Quest to Learn empfehlen:

Make Prisma videos with faceswap for Snapchat

With the Prisma app you can create crazy images. There is a rumor the app maker might include a video feature in the future. But you don’t have to wait. Just use Prisma images with the Snapchat’s faceswap feature. It is simple and free. Here I explain how it works.

More info on the page on the topic.

Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation

Unser Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt hat den deutschen Preis für Online-Kommunikation gewonnen!
Bei dem Wettbewerb wurden insgesamt 1,2 Mio. Personen erreicht und an das Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“ herangeführt. Über 90 Einzelpersonen und Gruppen reichten in Minecraft gebaute Städte zum Thema Zukunftsstadt ein.

Der #mcwz war ein Wettbewerb des Wissenschaftsjahres (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit den Kooperationspartnern JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt. Pixelpark hat die Kommunikation für das BMBF gemacht (ihr rockt!). Anna Bauregger, Tobias Thiel und meine Wenigkeit waren konzeptionell eingebunden und in der Jury.
Los ging die Sache bei der re:publica 2015. Dort hatte ich Tobi gebeten mit mir zu präsentieren. Ich wollte, dass er dort den von ihm konzeptionierten Minecraft Wettbewerb „Faire Stadt“ vorstellt. Wir hatten dort vor gemeinsam zu einem weiteren Wettbewerb aufrufen und dafür Finanzierung einzutreiben. Doch dann wurden wir schon vor der Präsentation vom Wissenschaftsjahr gefragt, ob wir bei der Organisation eines Minecraft Wettbewerbes beteiligt sein wollen. Das JFF (bei denen ich Medienpädagogischer Referent bin) und die Akademie wurden Kooperationspartner. Zusammen mit Max Strohmeyer, Julia Huke, Debitor und vielen weiteren wurde dann der wirklich schöne Wettbewerb daraus.
Ich hab ja so das Gefühl es geht 2016 weiter. 😉

Der #mcwz auf Twitter.

Glückwunsch auch an die Bundeszentrale für politische Bildung, die für ihre YouTube-Newsformate „BrainFed“ & „TenseInforms“ ausgezeichnet wurden!

dpok- Deutscher Preis für Online Kommunikation

 

Snapchat Tipp: Abgefahrene Videos – Faceswap mit Dreamscope kombinieren

Wirklich abgefahrene Snapchat-Filter selber erstellen? Mit der kostenlosen Dreamscopeapp könnt ihr Bilder von euch durch total abgefahrene Filter jagen. Diese basieren auf dem Deep Dream Projekt von Google, dass die Frage stellt wie Computer träumen wurden. Die Bilder dann abspeichern und dann mit dem Snapchat Faceswap Filter kombinieren.
Fertig ist der animierte Deep Dream.
Snapchat Face Swap nutzen:

  1. Erweiterte Filter in den Einstellungen aktivieren
  2. Kamera auf Selfie Modus stellen
  3. Lange auf eigenes Gesicht drücken bis es erkannt wird
  4. Auf den letzten Filter (faceswap) gehen
  5. Dreamscope Bild einstellen

Wenn das Bild nicht auftaucht war es zu abgefahren für Snapchat. Und man kann ja noch einen drauf setzen. Denn man kann aus Snapchat ja einfach exportieren. Der erste, der ein Facebook Provilvideo über Prisma und Snapchat hinbekommt, kann sich ein Lightpainting bei mir wünschen. :-).

Achtung: Auf dreamscopeapp.com kann man alles hochladen und so finden sich dort auch nicht jugendfrei Sachen. Auf meiner dreamscopeapp.com/u/1000lights Gallerie gibt’s so etwas nicht.

In Teil 2 erklärt ein Wissenschaftler des Max Planck Instituts, wie Deep Dream funktioniert:

Mehr kreative Smartphone Tipps gibt es auf mobileclipfestival.de.
Mehr Snapchat Stories? Ich war gerade auf der Tincon und habe mit Licht gemalt und eifrig gesnappchattet. Die Stories lade ich noch hier hin: alighttoremember.de/tinlight.

Das Thema zieht Kreise:

Spitzer vs. Tausend: Mehr Computerspiele im Unterricht?

Sollten mehr Computerspiele im Unterricht eingesetzt werden?“ Das hat „Dein Spiegel“ und Prof. Dr. Manfred Spitzer und mich gefragt.

Sollten mehr Computerspiele im Unterricht eingesetzt werden?" Das hat "Dein Spiegel" und Prof. Dr. Manfred Spitzer und mich gefragt. Der Artikel hat recht viele Reaktionen im Medienpädagogik Forum auf FB ausgelößt. Reagierend auf Spitzers Teil sprach mir Steffen Griesinger aus der Seele: "Der geistige Kurzschluss der Herrn Spitzer mal wieder unterläuft ist der, dass Medien im Unterricht irgend etwas ersetzen sollen. Natürlich sollen Kinder weiterhin Theaterstücke schreiben, proben und auf einer realen Bühne aufführen. Warum sollen sie den Text dafür aber nicht am Computer schreiben und die Proben mit dem Handy filmen um sie zu analysieren? Warum sollte sie keine Experimente machen und den Aufbau mit dem Handy fotografieren, dokumentieren und sich Hilfe aus dem Internet holen, wenn sie nicht weiter kommen? Für Herrn Spitzer gibt es nur ein entweder oder. Er suggeriert damit, dass jemand die andere Dinge abschaffen möchte. Mit dieser Verkürzung bekommt er Beifall." Manfred Spitzers Thesen zur Mediennutzung haben sehr viel Echo bekommen. Eine Stellungnahme der Initiative "keine Bildung ohne Medien" zu der Diskussion über sein Buch "Digitaler Demenz" findet sich hier: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/pages/zur-kontroverse-um-das-buch-von-manfred-spitzer-digitale-demenz-2012/ Aber Achtung. Die dort verwiesenen Quellen sind nicht so pauschalisierend und monokausal wie es Leser von Herrn Spitzer gewohnt sind. Dein Spiegel ist das Kindermagazin von DER SPIEGEL. Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels. Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe: http://www.spiegel.de/spiegel/deinspiegel/index-2016-3.html #medienpädagogik #DigitaleDemenz #Computerspiele

Der Artikel hat recht viele Reaktionen im Medienpädagogik Forum auf FB ausgelößt. Reagierend auf Spitzers Teil sprach mir Steffen Griesinger aus der Seele:
„Der geistige Kurzschluss der Herrn Spitzer mal wieder unterläuft ist der, dass Medien im Unterricht irgend etwas ersetzen sollen. Natürlich sollen Kinder weiterhin Theaterstücke schreiben, proben und auf einer realen Bühne aufführen. Warum sollen sie den Text dafür aber nicht am Computer schreiben und die Proben mit dem Handy filmen um sie zu analysieren? Warum sollte sie keine Experimente machen und den Aufbau mit dem Handy fotografieren, dokumentieren und sich Hilfe aus dem Internet holen, wenn sie nicht weiter kommen? Für Herrn Spitzer gibt es nur ein entweder oder. Er suggeriert damit, dass jemand die andere Dinge abschaffen möchte. Mit dieser Verkürzung bekommt er Beifall.“

Manfred Spitzers Thesen zur Mediennutzung haben sehr viel Echo bekommen. Eine Stellungnahme der Initiative „keine Bildung ohne Medien“ zu der Diskussion über sein Buch „Digitaler Demenz“ findet sich hier: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/pages/zur-kontroverse-um-das-buch-von-manfred-spitzer-digitale-demenz-2012/
Aber Achtung. Die dort verwiesenen Quellen sind nicht so pauschalisierend und monokausal wie es Leser von Herrn Spitzer gewohnt sind.

Dein Spiegel ist das Kindermagazin von DER SPIEGEL. Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels.
Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe:
http://www.spiegel.de/spiegel/deinspiegel/index-2016-3.html

Sehr lesenswert übrigens auch Spitzer vs. Vorderer in der Zeit.

MovBeats – Probleme und #TROTZDEM Wiederauferstehung auf der rpTEN

Mit der iOS App MovBeats kann man kinderleicht Töne Filmen und diese zu Musikvideos anordnen.

Leider gibt es eine traurige Nachricht für alle MovBeats Fans wie mich. Die Exportfunktion der App funktioniert seit iOS 8 leider nicht mehr. Die Programmierer hatten die Entwicklung eingestellt. Daher habe ich mich entschlossen die Weiterentwicklung selbst zu finanzieren. Vermutlich 1.7.2016 kann man wieder MovBeats erstellen. Bis dahin kann man auf die App MadPad (iPhone 0,99 €, iPad 2,69 €) ausweichen, die etwas kompizierter zu bedienen ist, da sie keinen eingebauten Sequencer hat und man alles live einspielen muss. Und dafür ist es gut, Takt-sicher zu sein.

Die neue Version von MovBeats hat bessere Videoqualität und ist an aktuelle iOS Geräte angepasst. Außerdem enthält sie einige praktische Detailverbesserungen. So kann man einen aufgenommenen Clip kopieren und so mehrere Varianten eines Clips erstellen.

Auf der Tincon wird man MovBeats in meinen Workshops zur Appmusik ausprobieren können. Freue mich auf Betatester.

Da MovBeats so unkompliziert zu bedienen ist, nutze ich es gerne um auf Veranstaltungen live on Stage mit dem Publikum Musikvideos zu erstellen. Mehr dazu hier.

Beispiele für MovBeats:

Das #TROTZDEM Video von der re:publica mit Sascha Lobo und vielen anderen Besuchern. Es bezieht sich inhaltlich auf seine Session „Age of Trotzdem„.

Beim MB21 Festival haben wir MovBeats als Energizer während der Preisverleihung eingesetzt und so die Gäste in ein interaktives Musikvideo einbezogen. Das Video habe ich während der Preisverleihung fertiggestellt und hochgeladen. Dafür hatte ich Material vom Festival vorbereitet.

Making Off eines MovBeats Workshops:

MovBeats eignet sich gut für medienpädagogische Workshops. Es läd zum Entdecken von Orten mit offenen Augen und Ohren an. Und als Ergebnis hat man gleich ein Musikvideo.

Weitere Apptipps für Appmusik, also Musik mit Smartphones und Tablets findet man auf meiner Seite zum Thema die auch weiterhin 75% meiner Seitenaufrufe ausmacht.

re:game to re:learn. Minecraft auf der #rpTEN

Wie kann man Minecraft in der (politischen) Bildung einsetzen?
Präsentation auf der re:publica.

Links:

Die Session hätte eingentlich von Tobias Thiel gehalten werden sollen. Der wurde aber leider kurzfristig krank.

#rpTEN – republica – Tag 1

re:publica: Spannende Menschen, tolle Vorträge. Wieder ein bisschen schlauer.

Und da ich schon im DIY Workshop „Create Professional Video Content w/ your Smartphone“ saß habe ich gleich noch etwas DIY gefilmt. Genutzt habe ich dabei primär die App „Roadmovies“ bei der man beim Filmen direkt den Schnitt festlegt. Ein bisschen anspruchsvoller beim aufnehmen, und man kann im Anschluss fast gar nix mehr ändern. Aber damit ist der Film mit dem letzten Take praktisch fertig. Dabei kommt bestimmt nicht der beste Film aller Zeiten. Aber für so nebenbei schnell mit den Handy und gleich ins Internet finde ich es ganz ansehnlich.

Weitere Tipps zum Filmen mit Smarphones gibt es beim www.mobileclipfestival.de.

Und wer sein Smartphone Rocken will sollte man in meinem Appmusik Artikel schauen.

Games als Partizipationstools #git16

Partizipation mit Computerspielen? In meiner Session beim Gautinger Internettreffen haben wir uns unterschiedliche Beispiele angesehen, wie das gehen kann. Aber auch wo das Medium Computerspiele Partizipation nicht so einfach zulässt. Denn Computerspiele sind regelbasierte Systeme mit dem Computer als „Schiedsrichter“. Und mit dem Computer kann man nicht gut verhandeln um Regeln des Spiels an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und so partizipativ das Medium mit zu gestalten oder es im Sinne von Partizipation zu nutzen.
Einen interessanten Weg geht die „Initiative Creative Gaming“. Sie bricht explizit die Spielregeln und „spielt“ mit den Spielen. Da wird das Ballerspiel zum Ballettanzen genutzt oder versucht hinter die Spielkulissen zu schauen.
Ein anderer Ansatz ist die Nutzung von Spielen, die wenige explizite Regeln haben wie zum Beispiel Open World Games. Diese simulieren ganze „Welten“ und in denen man mehr oder weniger frei bewegen und dabei die Welt subversiv zu eigen machen kann. Viele gelungene Beispiele für Partizipation bietet das Spiel Minecraft, das einem gar kein Spielziel vorgibt. Hier stelle ich einige Partizipationsprojekte vor, wie das UN Habitat Projekt „BlockByBlock“ oder der Wettbewerb Zukunftsstadt des Wissenschaftsministeriums.
Aber mit Computerspielen kann man noch weiter gehen, indem man Jugendlichen die Möglichkeit gibt selber die Regeln von virtuellen Welten zu erstellen und eigene Spiele zu entwickeln.

Mehr zum Thema in meiner Präsentation.

Katharina Blum hat ein sehr informatives und wunderschönes Storify zum Vortrag angefertigt, Danke!

Weitres von der Tagung im Storify.

Charge your laptop with Omnicharge

I don’t like to work in the office. I prefere being outside in the sunshine. Also I go travelling a lot. Over the years I came up with quite much gear which helps my mobile working lifestyle. This is the first in a series about the stuff which makes travelling outside easier.

use omnicharge to charge your laptop mobile

Yes, you can plug in your Laptop!

Extend your battery life with Omnicharge

Working mobile we run out of battery way to early. While there are many power banks out there the Omnicharge is special. Additionally to standard USB plugs you can plug in your laptop (or other devices) as it features a normal AC/DC Power Outlet giving you juice for 4 extra hours or so.

I expected much after reviews like this saying it might even be the best gadget of the year.

After backing it took quite long to arrive. But now I got it in my hands and really like it. I got the Ommnicharge 20 Pro edition version. Quite heavy but also pretty powerful.

What I like about it:

  • I can use just any device which uses 100 watts or less including my Mac Book Pro Retina 15 inch or my LG PF1500G projector using a standard power plug.
  • I also got a MagSafe 2 adapter. So I can leave my heavy Mac charger at home and also get more (roughly 4 hours) of usage time.
  • The Omnicharge itself charges very quickly (4 hours or so) with their own charger. But I can also use any usb cable and charger to charge it over night.
  • The quality is great. It looks and feels really sturdy.
  • The OLED helps a lot and gives me all the info about what is happening with the device.

What they could improve

  • It does not feature USB-C. They originally planned to support it but pulled back as USB-C still seems to be rather tricky (Update, they now offer a new USB-C variant).
  • The price is pretty heavy. The 13 costs 200, the 20 250 and the 20 with pro bundle with all the cable costs 300 $.

When you run or charge a device directly with the a DC adapter (instead of charging it with your normal charger) it is important to use the right voltage. Just check the output voltage listed on your charger. For my MacBook Pro Retina 2012 15 inch this is 20 volts.

Update:

August 1st 2017 Omnicharge released a USB-C variant for 250 $. As an early backer I got a special offer for 149 $. Take note: The USB-C Version does not feature the AC/DC power outlet.

There are some alternatives like the 350 $ Hyperjuice or the 80 € ANKER POWERCORE+ 26800 PD (test in German). The Anker features USB-C with fast charging but misses the standard plug which I am using a lot.

Special note: If you want to get your own omnicharge and you like me 🙂 you can use the links on this page and I will get some referral refund helping me a bit for my next trip.