Mit dem MakeyMakey Computerspiele „anfassen“

Mit dem einfach zu bedienenden Zubehör „MakeyMakey“ kann man Controller aus Früchten bauen, Musikinstrumente malen und Fitness-Spiele mittels Alufolie bauen.

Bei der BLM ErzieherInnen Fortbildung in Traunstein ist haben die Teilnehmerinnen schöne Beispielanwendungen gebaut:

Bei dem Workshop ist auch eine kompakte Webseite über das MakeyMakey und verwandte Themen entstanden:

sites.google.com/view/computerspiele

Minecraft: „Alles Super Duper“ oder was?

Minecraft „Better Together“ und „Super Duper“ Update? Der Trailer macht richtig Laune.

ABER:

So going forward, the edition you’ll find on Xbox One, Nintendo Switch, mobile and VR will simply be known as ‚Minecraft‘, a separate entity from ‚Minecraft: Java Edition‘

Und die beschriebenen Updates sind (so wie ich das verstanden habe) nicht für die Java Edition. Kommentar von der Facebook Seite:

Cool Minecraft. Leave Java out of it, keep hyping up your controlled-content platforms. What’s it good for anyway?
What’s that? Free versions of what you’re offering for sale? Mods that’ve existed for years doing what you’re now so proud to sell? A community of talented content creators pioneering new building tools? One of the largest freelance programming communities ever to grace the internet?
Huh. Wonder what free thing they’ll work to sell in their bubble next.
Connor Burslem

Das das gemeinsame Spielen zwischen der Java Version und den anderen Versionen sicherlich nicht einfach umzusetzen ist (unterschiedliche Codebase) ist klar. Dass Microsoft alle Versionen bis auf die Java Version pusht finde ich aus einer kommerziellen Sichtweise heraus verständlich – aber schade. Denn pädagogisch ist die Java version wegen seiner Modbarkeit und der damit verbundene Freiheit am „wertvollsten“.

LiGa Lightpainting

„Qualität gemeinsam Entwickeln“ ist das Motto des Programmauftaktes von „LiGa – Lernen im Ganztag“ am 17.-18.11.2016 in Berlin.

Zu dem Anlass wurde ich gebeten mit den Anwesenden ein Publikums Lightpainting anzufertigen. Voila! Danke für das Mitmachen.

LiGa - Lernen im Ganztag - Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

LiGa – Lernen im Ganztag – Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

Weitere Lightpaintings von mir gibt es unter 1000lights.de. Mehr zu Lightpainting auf Events findet man auf alighttoremember.de
Auf der Veranstaltung habe ich auch zum Thema „Computerspiele und Lernen – (k)ein Widerspruch?: Digitale Medien als Promotoren Individualisierten Lernens“. Hier findet sich die dazugehörige Präsentation. Angesprochen hatte ich auch das „Quest To Learn“ Schulkonzept.

Der Workshop wurde von Wiebke Koch visualisiert. Danke!

Lernspiele und Individuelles Lernen in der Schule

Bei der Auftaktveranstaltung „Lernen im Ganztag“ wurde ich um einen Vortrag zum Thema „Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule“ gebeten.

Der Bitte kam ich natürlich gerne nach. Im Vortrag beschreibe wie sich meine persönlichen Lernerfahrungen auf meine Lehrmethoden ausgewirkt haben und gehe auf Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule ein. Mit behandelt werden die (Lern)spiele Spielfieber, Ludwig und Minecraft sowie die Quest to Learn Schule. Hier meine Präsentation.

In bezug auf neue Schulkonzepte kann ich Quest to Learn empfehlen:

Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation

Unser Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt hat den deutschen Preis für Online-Kommunikation gewonnen!
Bei dem Wettbewerb wurden insgesamt 1,2 Mio. Personen erreicht und an das Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“ herangeführt. Über 90 Einzelpersonen und Gruppen reichten in Minecraft gebaute Städte zum Thema Zukunftsstadt ein.

Der #mcwz war ein Wettbewerb des Wissenschaftsjahres (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit den Kooperationspartnern JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt. Pixelpark hat die Kommunikation für das BMBF gemacht (ihr rockt!). Anna Bauregger, Tobias Thiel und meine Wenigkeit waren konzeptionell eingebunden und in der Jury.
Los ging die Sache bei der re:publica 2015. Dort hatte ich Tobi gebeten mit mir zu präsentieren. Ich wollte, dass er dort den von ihm konzeptionierten Minecraft Wettbewerb „Faire Stadt“ vorstellt. Wir hatten dort vor gemeinsam zu einem weiteren Wettbewerb aufrufen und dafür Finanzierung einzutreiben. Doch dann wurden wir schon vor der Präsentation vom Wissenschaftsjahr gefragt, ob wir bei der Organisation eines Minecraft Wettbewerbes beteiligt sein wollen. Das JFF (bei denen ich Medienpädagogischer Referent bin) und die Akademie wurden Kooperationspartner. Zusammen mit Max Strohmeyer, Julia Huke, Debitor und vielen weiteren wurde dann der wirklich schöne Wettbewerb daraus.
Ich hab ja so das Gefühl es geht 2016 weiter. 😉

Der #mcwz auf Twitter.

Glückwunsch auch an die Bundeszentrale für politische Bildung, die für ihre YouTube-Newsformate „BrainFed“ & „TenseInforms“ ausgezeichnet wurden!

dpok- Deutscher Preis für Online Kommunikation

 

re:game to re:learn. Minecraft auf der #rpTEN

Wie kann man Minecraft in der (politischen) Bildung einsetzen?
Präsentation auf der re:publica.

Links:

Die Session hätte eingentlich von Tobias Thiel gehalten werden sollen. Der wurde aber leider kurzfristig krank.

Games als Partizipationstools #git16

Partizipation mit Computerspielen? In meiner Session beim Gautinger Internettreffen haben wir uns unterschiedliche Beispiele angesehen, wie das gehen kann. Aber auch wo das Medium Computerspiele Partizipation nicht so einfach zulässt. Denn Computerspiele sind regelbasierte Systeme mit dem Computer als „Schiedsrichter“. Und mit dem Computer kann man nicht gut verhandeln um Regeln des Spiels an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und so partizipativ das Medium mit zu gestalten oder es im Sinne von Partizipation zu nutzen.
Einen interessanten Weg geht die „Initiative Creative Gaming“. Sie bricht explizit die Spielregeln und „spielt“ mit den Spielen. Da wird das Ballerspiel zum Ballettanzen genutzt oder versucht hinter die Spielkulissen zu schauen.
Ein anderer Ansatz ist die Nutzung von Spielen, die wenige explizite Regeln haben wie zum Beispiel Open World Games. Diese simulieren ganze „Welten“ und in denen man mehr oder weniger frei bewegen und dabei die Welt subversiv zu eigen machen kann. Viele gelungene Beispiele für Partizipation bietet das Spiel Minecraft, das einem gar kein Spielziel vorgibt. Hier stelle ich einige Partizipationsprojekte vor, wie das UN Habitat Projekt „BlockByBlock“ oder der Wettbewerb Zukunftsstadt des Wissenschaftsministeriums.
Aber mit Computerspielen kann man noch weiter gehen, indem man Jugendlichen die Möglichkeit gibt selber die Regeln von virtuellen Welten zu erstellen und eigene Spiele zu entwickeln.

Mehr zum Thema in meiner Präsentation.

Katharina Blum hat ein sehr informatives und wunderschönes Storify zum Vortrag angefertigt, Danke!

Weitres von der Tagung im Storify.

Minecraft: Education Edition und jetzt?

Microsoft hat MinecraftEdu von Teachergaming gekauft und bringt Mitte 2016 eine veränderte Version namens „Minecraft: Education Edition“ heraus. Glückwunsch an Santeri und sein Team von Teachergaming! Aber was bedeutet das für die Nutzung von Minecraft in Bildungskontexten? Bevor ich zu der Frage komme, kann man sich erst mal das sehr motivierende 🙂 Ankündigungsvideo anschauen:

Die für mich relevantesten Infos kurz zusammengefasst:
  • Minecraft: Education Edition baut auf MinecraftEdu auf, hat einige Features mehr (Student Portfolio, vereinfachte Navigation), andere weniger (z.B. Mod Support).
  • Minecraft Education Edition hat anders als MinecraftEdu monatliche Kosten (vermultich 5 Dollar pro Benutzer und Jahr). Das erste Jahr ist für Inhaber von MinecraftEdu aber frei. Für viele Bildungseinrichtungen ist ein Abomodell aber eventuell eher schwierig.
  • Jeder der MinecraftEdu bis Mitte 2016 gekauft hat, kann dieses danach normal weiter nutzen. MinecraftEdu soll erst mal bis Mitte 2016 weiterentwickelt werden. Danach sieht es vermutlich schlecht mit Updates aus. Der Hosting Service soll auch danach laufen.
  • Sehr praktisch fand ich beim Einsatz von MinecraftEdu dessen Offlinefunktion. Wenn man in der Schule nicht ins Netz kam, war das kein Problem. Und ich konnte eigene Lizenzen in die Schule mitnehmen und diese musste das Spiel nicht für einen einmaligen Workshop kaufen. Ob das weiterhin so einfach geht, kann man momentan nicht beantworten.
  • Auf der anderen Seite, können die Schüler Minecraft Education Edition auch zuhause nutzen. Praktisch.
  • MinecraftEdu läuft plattformübergreifend. Minecraft: Education Edition baut anscheinend auf der Windows 10 Version von Minecraft auf. Das heißt es läuft vermutlich nur auf Windows. Und die Windows 10 Version besitzt nicht alle Blöcke des „Erwachsenen“ Minecraft. Ich hoffe sehr Minecraft bessert in beiden Punkten nach. (Update: Das Spiel wird zum Start auf Windows 10 und Macs laufen.)
  • Aufgrund der Änderungen (Offline Modus, Userbindung, Abomodell) kann es Sinn machen jetzt noch zuzuschlagen und MinecraftEdu zu kaufen.
Stephen Elford sieht die Ankündigung von Microsoft kritisch und kommt zum Fazit:
Microsoft if you are reading, there are a couple of reasons around 10,000 schools in 45 countries purchased MinecraftEdu. It was VERY affordable, it crushed the vast majority of technical barriers to getting Minecraft into a school network and it made teachers jobs of managing server and managing students in the virtual space easier. If you want Education Edition to see the same, or even more success, in my opinion you have got to do something outstanding and I really look forward to seeing you do it.
Folgend habe ich noch ein paar weitere Infos aus den Faqs von Minecraft und MinecraftEdu.
Was ist Minecraft: Education Edition überhaupt laut der Minecraft FAQ?

Minecraft: Education Edition is a version of the popular open world game, Minecraft, specifically designed for classroom use. It contains features that make Minecraft more accessible and effective in a classroom setting including:

  • Enhanced maps with coordinates for students and teachers to find their way around the Minecraft world together.
  • Student Portfolio feature, where students can take photos and selfies to show their work and learning.
  • Enhanced multiplayer, where a classroom of up to 40 students can work together toward a greater world in Minecraft.
  • Login and personalization, where students have personalized avatars and feel more engaged in the game and teachers can know who each player is.
  • World import and export, where teachers and students can create and save their worlds in the game.“
Über die Unterschiede zwischen Minecraft: Education Edition und MinecraftEdu:
 
MinecraftEdu is a modified version of Minecraft developed for schools and sold by a company called TeacherGaming. Minecraft: Education Edition builds on the early learnings from MinecraftEdu, while growing and expanding its feature set. Working with the MinecraftEdu creators Joel Levin and Santeri Koivisto, we started with all the learnings from the EDU edition, and built its key features into the Minecraft: Education Edition. We also added new features including login and personalization, the student portfolio feature, a second screen experience for teachers, and the ability to save student progress.
Die für mich relevantesten Infos von der MinecraftEdu Seite:
In a nutshell:
  • You can keep using MinecraftEdu as long as you like
  • MinecraftEdu sales will continue normally for now
  • MinecraftEdu owners will be offered one year of the new Education Edition for free
  • MinecraftEdu Hosted Servers will keep working, and you can still sign up for them
  • TeacherGaming won’t be going anywhere and we have exciting new plans for the future!

Über die Unterschiede zwischen den Versionen:

Minecraft: Education Edition is built on the experiences we’ve had with with MinecraftEdu over the years so there will be a lot of similar features. In addition, the Education Edition will offer new, enhanced features such as student portfolio. (…)

Education Edition is still being developed and there are some features in MinecraftEdu that have not yet been announced for the Education Edition. They include

  • Mod support Currently there is no mod support in Education Edition. MinecraftEdu online mods will continue to function normally and you can install any Forge mods you want into MinecraftEdu.
  • Offline functionality MinecraftEdu doesn’t require student login and functions offline within school’s local area network. Education Edition introduces a new login system to provide more customizability and personalization.
  • Online hosting Right now, there are no plans to include an online hosting service for Minecraft: Education Edition. MinecraftEdu Classroom Server Hosting will operate normally even after the launch of Education Edition.

Update 1: Inzwischen gibt es mehr Infos: So wird es eine geschlossene Betaphase ab Mai und eine offene ab Juni geben. Das Spiel wird erst einmal auf Windows 10 UND aktuellen Macs laufen.

Update 2: Den aktuellen Installer von MinecraftEdu gibt es hier zum Download.

extralife – Eine Ausstellung zur Videospielkultur

Video von den Vorbereitungen

Revisited

Mit ein paar Wochen Abstand von der Eröffnung am 8.10. und dem damit im Vorfeld verbundenen Aufbaustress, habe ich mir am Samstag die extralife Ausstellung noch einmal angesehen. Es ist wirklich ein schönes Gefühl durch die Ausstellung zu schlendern und Besuchern dabei zu zu sehen, wie sie sich in den verschiedenen Räumen der Videospielkultur nähern.

Ich habe aber auch gemerkt, dass sich Personen, die bisher gar keinen Zugang zu Computerspielen haben mit dem Schritt zum (erfolgreichen) Spielen schwer tun. Zwar haben wir mehrere Räume und Ausstellungsstücke um auch die nicht-Zocker abzuholen. Auch sind alle Spiele mit Steuerungshinweisen und Beschreibungen versehen. Aber auch so erlernt man eine typische Ego Shooter Steuerung nicht in wenigen Sekunden. Spielepaten (wenn organisier/finanzierbar), ergänzende Let’s Plays oder eine extra Beschreibung für Spieleneulinge wären Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft.

extralife ist noch bis 22.11.2015 im Kunsthaus Nürnberg zu sehen und wurde von Dr. Patrick Ruckdeschel hauptsächlich und von mir Co-Kuratiert.

Links zu extralife

FundaMINT Minecraft Workshop

Zusatzinformationen zum Workshop „Computerspiele im Unterricht mit dem Beispiel Minecraft“ der Telekom Stiftung fundamint 21. und 22.9.2015 in Weimar.

Die Präsentation:

Links

re:publica 2015 Sessions

Das Internet und was es mit der Gesellschaft so anstellt, darum dreht sich die re:publica Konferenz in Berlin. Dieses Jahr (5.-7.5.2015) ist das Thema „Finding Europe“. Ich freue mich wieder dabei zu sein und viele interessante Leute (wieder) zu treffen. Meine eigene Session „Minecraftpublica – Zukunftsstadt selbstgebaut“ (Di,16:00-17:00, STG-T, auf der republica Seite und auf meiner) beschäftigt sich mit der Frage, wie man mit Minecraft spielerisch lernen kann und zwar zum Thema Städtebau. Folgerichtig bin ich im „Stadt der Zukunft“ Track des Wissenschaftsjahrs. Eine Besonderheit der Session – sie ist in Minecraft selbst umgesetzt und man kann während der Session (auch von ausserhalb) mitspielen.

2014 hat es David Hasselhoff (fast) auf meine Session geschafft. Diesmal kommt er aber ganz bestimmt.

2014 hat es David Hasselhoff (fast) auf meine Session geschafft. Diesmal kommt er aber ganz bestimmt.

Aber viel spannender. Was geht eigentlich sonst noch so? Ich habe mir das Programm mal angesehen und meine Favoriten unten zusammengestellt. Ich werde wohl relativ oft im re:learn track der zugegen sein. Medien und Lernen sind eben mein Ding. Genauere Infos zum Track gibt es im Artikel von Jöran Muuß-Merholz. Die politischen und gesellschaftlichen Themen der republica sind ein weiterer Interessensschwerpunkt. Neben den normalen Sessions werde ich bestimmt auch wieder etwas Lightpainting (1000lights.de) machen. Leider wurde meine republica Session zu diesem Thema abgelehnt und daher verbessern wir wohl nicht gemeinsam den Lightpainting Weltrekord und es wird weiter brav gesungen. Aber den Pixelstick und diverse andere Spielereien habe ich auf jeden Fall mal dabei.

Update: Der #rp15lights Weltrekord Versuch findet statt!

Dienstag 5. Mai
11:15-
11:45
Eröffnung Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt: raumlabor Stefan Müller, Jan Liesegang
13:30-
14:00
#butterbeidiefische
STG-2
14:45-
15:45
Fair Porn: Von Lust und Gewissen
STG-J
Jenny-Louise Becker, Djure Meinen
16:00-
17:00
Minecraftpublica – Zukunftsstadt selbstgebaut,
STG-T
Ulrich Tausend, Maximilian Vilser, Tobias Thiel
17:45-
18:15
Strategische Aufklärung? – Wie Geheimdienste Außenpolitik sabotieren, STG-8 Marcel DIckow
18:30-
19:00
“I’ve got nothing to hide” – A psychological perspective on the myth of collective privacy   Ricarda Moll
19:00-
19:30
Challenging Europe and the World: How China is Creating its Own Web (Experience)

Mittwoch 6. Mai
10:00-
10:30
Wie wir mit Begeisterung das totalüberwachte Bildungssystem einführten – eine Rückschau auf die Jahre 2015 bis 2025 Jöran Muuß-Merholz
12:30-
13:00
The European Republic is under construction,
STG-1
Ulrike Guérot
12:30-
13:30
Access denied – Russia’s approach to internet censorship Andrei Soldatov
13:45-
14:15
The Time Travelling Classroom – Alternate Reality Gaming in Primary School Jan von Meppen, Fee Krämer, Ulrike Küchler
14:15-
14:45
Lightning Talks I: When Ideas Learn How to Fly: Crossing Cultural Boundaries with Geocaching Project Work
Die Zukunft des Lernens
Klexikon.de – auf dem Weg zu einer „Wikipedia für Kinder“
Anne Weibert,Caroline Harth,
Michael Schulte
15:00-
16:00
(Netz-)Politische Bildung mit Webvideo und YouTube Arne Busse, Marie Meimberg, Anna Moll, Daniel Seitz
16:15-
16:30
Imagining alternative agency in the digital society. Introduction to “Critical Technology education” Minna Saariketo
16:15-
16:45
Die Distinktion der Daten – wie der digitale Habitus das Netz prägt, STG-11 Yasmina Banaszczuk
17:30-
18:00
Geschichte schreiben! Die Historiker und der digitale Raum. Jens Crueger
18:00-
18:30
Lightning Talks II: Making@Palestine
Allversity
eine Wikipedia für die Bildung
Oliver Stickel
Ysanne Choksey
Simon Köhl
18:45-
19:15
Nudge! Nudge! – Was Design von Verhaltenspsychologie lernen kann, STG-2
19:00-
20:00
Wieso Informatikunterricht mit Office und Minesweeper scheitern muss Saskia Esken, Maria Reimer, Peter Ganten, Christiane Brandes-Visbeck

Donnerstag 7. Mai
10:00-
10:30
Let’s talk about Meinungsfreiheit, baby!!1!
STG-1
Anne Wizorek
11:15-
12:15
Music Hackathons – A teaser for musicians, coders and makers to get involved, STG-7 Eric Eitel, Michaela Magas, Nadine Riede, Peter Kirn
12:30-
13:00
Spotify, Deezer und Co. – Warum die Nutzer Streamingdienste lieben und Musiker sie verfluchen, STG-7 Lutz Knappmann, Marie-Luise Heimer, Maurice Summen, Michael Bartle
12:30-
13:00
Filtering Iranian Women Mahsa Alimardani
13:00-
13:30
License More, Worry Less. Negotiating Playful Commons in Public Spaces, STG-3 Sebastian Quack,Gilly Karjevsky
13:00-
13:30
A Selfie with the King. Saudi Arabia: A Completely Different Social Media Experience, STG-9 Noujoum M
15:00-
16:00
 Learn Do Share – Open Design Game  Ele Jansen, Claire Marshall
17:00- Vorstellung Kunstprojekt, STG-2 Jacob Appelbaum, Ai WeiWei
17:30-
18:00
„And the winner is … Social-Media-Hackathon von IBM und re:publica #IBMHack #rp15“, STG-8 Kurt Rindle, Harald Uebele
18:30-
19:30
Closing Ceremony (Mit Light Painting Weltrekord #rp15lights),
STG-1
Die üblichen Verdächtigen + Ulrich Tausend

Weitere Tipps:

Und weil letztes Jahr so schön war:

Das Serious Game Spielfieber wirkt

Die Evaluation der Uni Bremen des von mir mitentwickelten Serious Game „Spielfieber, der Countdown läuft“ ist abgeschlossen.

Das Spiel funktioniert wie intendiert und führt zu einer Verringerung von glücksspielbezogenen Fehleinschätzungen ohne das Interesse an Glücksspielen zu steigern.

Ich zitiere aus der Studie:

„Bilanzierend bleibt festzuhalten, dass mit „Spielfieber“ auf ein innovatives und probates Tool zur Prävention der Glücksspielsucht zurückgegriffen werden kann, das im Rahmen einer Kombination aus verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen einen sinnvollen Beitrag zur Glücksspielsuchtprävention liefert.“

Aufgrund der guten Ergebnisse wird das Spiel weiterentwickelt und auf Smartphones und Tablets (iOS und Android) portiert.

Detailiertere Informationen und die ganze Studie zum Download gibt es hier:
http://www.spielfieber.net/evaluation/

Die Pressemitteilung findet man hier.

Danke an den Auftraggeber Aktion Jugendschutz Bayern (insbesondere Daniel Ensslen),  meine Co-Entwickler Fine Fin und SgtRumpel sowie Christian Ganser von der Fakultät für Soziologie der LMU München, Niels Brüggen, Gisela Schubert und Sebastian Ring vom JFF für Unterstützung der Evaluation.

Architektur Grenzenlos – Minecraft Workshop

Im Verkehrszentrum des Deuschen Museum haben heute junge Köpfe geraucht. In zwei Workshops wurde Architektur erst geplant und dann gleich in Minecraft Pocket Edition auf Tablets umgesetzt. Teamplay stand im Mittelpunkt. Gemeinsames bauen Architektur grenzenlos – Bau deine virtuelle Welt! Die 16 Kinder des ersten Workshops Konstruierten zum Thema Mittelalter Burgen und ein mittelalterliches Dorf. Die zweite Gruppe (10 Kinder) entschied sich zu dem Thema Eisenbahn und konstruierte ausgefeilte Zugstecken und eine halsbrecherische Geisterbahn inklusive Kürbissen und Zombies. Insgesamt 26 Kinder von 8 bis 14 Jahren waren mit vollen Eifer dabei. Denn dem Computerspiel Minecraft hast man fantastische Möglichkeiten gemeinsam eine phantastische Welt zu erschaffen. Block für Block und Stein auf Stein.

Ein Workshop des Kinder- und Jugendmuseum München in dem wir auch 2013 einen Minecraft Workshop durchgeführt hatten. Alle Artikel zum Thema Minecraft auf dieser Seite findet man hier. Hintergründe zu ähnlichen Workshops gibt es in meinem Artikel für den Medienpädagogik Praxis Blog.

Versunken - Minecraft Workshop bei den Münchner Wissenschaftstagen

Weiterlesen

Schlechte Aussichten für Anti-Kriegs -Shooter

Vor vier Jahren habe ich über „Anti War Games“ geschrieben. Seitdem ist (entgegen meiner Befürchtungen) ein wirklich sehr guter Anti-Kriegs-Shooter entwickelt worden. „Spec Ops: The Line“ wurde von der Kritik zurecht hoch gelobt. Das Videospiel ist eine Neuinterpretation von Joseph Conrads Klassiker „Herz der Finsternis“ (das auch schon „Apokalypse Now“ inspirierte).  Leider wird es vermutlich keine Fortsetzung des Spiels geben. Laut Gamestar hat sich das Spiel schlicht zu schlecht verkauft. Sie zitieren den Yager Studio Gründer Timo Ullmann:

»Die Leute, die sich für einen intellektuelleren Ansatz interessieren«, sagt er, »werden vermutlich immer eine kleine Minderheit bleiben. Eine Elite, wenn man so will. Bei den Kosten, die hinter den absoluten Top-Produktionen stecken, wird es immer ein großes Risiko sein, das Spiel zu sehr auf diese Gruppe zuzuschneiden.«

Zum Artikel auf Gamestar.

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Minecraft (und ich) im Radio

Spielwiese Beitrag Minecraft

Ich mag die verspielte Puls Sendung „Spielwiese„. Ihre aktuelle Folge „Willkommen in der Würfelwelt!“ geht über die Faszination von Minecraft. Es hat mich sehr gefreut, dass mich Christoph Gurk für die Folge zum Thema in „Minecraft in Bildungskontexten“ interviewt hat. Die ganze hörenswerte Folge gibt es hier zum Hören. Zu einer ausführlicheren Version des Interviews kommt man direkt hier.

„100 Millionen Spieler und unendlich viele Klötzchen: Das Indie-Game „Minecraft“ ist das erfolgreichste Computerspiel ever. Die Spielwiese begibt sich in ein Universum voller Würfel und Wunder.“