Lernspiele und Individuelles Lernen in der Schule

Bei der Auftaktveranstaltung „Lernen im Ganztag“ wurde ich um einen Vortrag zum Thema „Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule“ gebeten.

Der Bitte kam ich natürlich gerne nach. Im Vortrag beschreibe wie sich meine persönlichen Lernerfahrungen auf meine Lehrmethoden ausgewirkt haben und gehe auf Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule ein. Mit behandelt werden die (Lern)spiele Spielfieber, Ludwig und Minecraft sowie die Quest to Learn Schule. Hier meine Präsentation.

In bezug auf neue Schulkonzepte kann ich Quest to Learn empfehlen:

#rpTEN – republica – Tag 1

re:publica: Spannende Menschen, tolle Vorträge. Wieder ein bisschen schlauer.

Und da ich schon im DIY Workshop „Create Professional Video Content w/ your Smartphone“ saß habe ich gleich noch etwas DIY gefilmt. Genutzt habe ich dabei primär die App „Roadmovies“ bei der man beim Filmen direkt den Schnitt festlegt. Ein bisschen anspruchsvoller beim aufnehmen, und man kann im Anschluss fast gar nix mehr ändern. Aber damit ist der Film mit dem letzten Take praktisch fertig. Dabei kommt bestimmt nicht der beste Film aller Zeiten. Aber für so nebenbei schnell mit den Handy und gleich ins Internet finde ich es ganz ansehnlich.

Weitere Tipps zum Filmen mit Smarphones gibt es beim www.mobileclipfestival.de.

Und wer sein Smartphone Rocken will sollte man in meinem Appmusik Artikel schauen.

Games als Partizipationstools #git16

Partizipation mit Computerspielen? In meiner Session beim Gautinger Internettreffen haben wir uns unterschiedliche Beispiele angesehen, wie das gehen kann. Aber auch wo das Medium Computerspiele Partizipation nicht so einfach zulässt. Denn Computerspiele sind regelbasierte Systeme mit dem Computer als „Schiedsrichter“. Und mit dem Computer kann man nicht gut verhandeln um Regeln des Spiels an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und so partizipativ das Medium mit zu gestalten oder es im Sinne von Partizipation zu nutzen.
Einen interessanten Weg geht die „Initiative Creative Gaming“. Sie bricht explizit die Spielregeln und „spielt“ mit den Spielen. Da wird das Ballerspiel zum Ballettanzen genutzt oder versucht hinter die Spielkulissen zu schauen.
Ein anderer Ansatz ist die Nutzung von Spielen, die wenige explizite Regeln haben wie zum Beispiel Open World Games. Diese simulieren ganze „Welten“ und in denen man mehr oder weniger frei bewegen und dabei die Welt subversiv zu eigen machen kann. Viele gelungene Beispiele für Partizipation bietet das Spiel Minecraft, das einem gar kein Spielziel vorgibt. Hier stelle ich einige Partizipationsprojekte vor, wie das UN Habitat Projekt „BlockByBlock“ oder der Wettbewerb Zukunftsstadt des Wissenschaftsministeriums.
Aber mit Computerspielen kann man noch weiter gehen, indem man Jugendlichen die Möglichkeit gibt selber die Regeln von virtuellen Welten zu erstellen und eigene Spiele zu entwickeln.

Mehr zum Thema in meiner Präsentation.

Katharina Blum hat ein sehr informatives und wunderschönes Storify zum Vortrag angefertigt, Danke!

Weitres von der Tagung im Storify.

Lightpainting und politische Kommunikation

2015 das Jahr des Lichts. Viele Konferenzen nehmen das Thema der Unesco auf. Auch die „International Conference on Communication and Light„.

International conference on Communication and Light

Ihr call for papers hat mich inspiriert Lightpainting unter dem Aspekt der (politischen) Kommunikation zu denken:

Lighting up the darkness, shooting energy balls, growing angel wings, leaving graffiti without trace … With the photo art technique „light painting“ you can create unbelievable images which you can use to communicate ideas in an exceptional way.
When you take a long exposure photo (10s+) in relative darkness you can paint with light like with a brush on canvas. In the session I discuss several topics connected to this technique which results in photos which look like computer generated while only using old photo tricks.
Already Picasso painted with light. Light painting is nothing new. But with the digital photo technology it has become much easier since you do not have to wait till the photos are developed giving you the possibly to correct the setup for your next picture.

Currently a second revolution shakes light painting scene. So far light painter were quite proud that their photos looked like they could only have been created with the use of computers (while actually modifying them in Photoshop and co. is actually frowned upon). But thanks to technical advances and Kickstarter campaigns, computer-controlled lights give the artists entirely new possibilities. With the www.thepixelstick.com you can simply „print“ any graphics in „real“ environments (samples). But do the additional opportunities weigh the loss of a part of the „analog“ touch of light painting?

Roughly 200 visitors of the re:publica 2015 set the light painting world record. www.1000lights.de/rp15

Another focus of the session is light painting and political communication. With the help of thousands of participants the speaker just set the light painting world record at the re:publica conference about digital society. Instantly after being taken the photo went trending on twitter, meaning it was the most talked on topic on twitter in Germany. With light painting you can involve people to paint their messages in thin air. You can draw a political message anywhere without leaving a physical trace. In guerilla lighting art performances this “jester’s license” is used to put a spotlight on neglected urban objects. Dark corners are “illuminated” giving evidence of a different reality.

During the session we discuss various techniques and applications for light painting. But additional to theoretical aspects we will go practical, dim the lights and make some photos ourselves. So bring lights (smart phones will also work). And if we are enough, we might even break the world record.

Update: My paper was accepted. Seems I am going to Portugal.

Meine Lightpaint Webseite: www.1000lights.de

Minecraft Session auf der re:publica

Minecraft Session auf der re:publika

„Brechen wir auf IN DIE (#Minecraft) WILDNIS – in der Schule“ 
Link zur Beschreibung. Link zum Audiostream.

Lernspiele haben ihre Berechtigung. Aber teilweise machen ungezähmte, kommerzielle Spiele den besseren Lern-Job. In meiner Session auf der re:publica (7.5. 13:45-14:00 in Berlin) zeige an Beispielen wie man kommerzielle Spiele wie Minecraft in Lernsituationen einsetzen kann. An Minecraft besonders spannend sind dabei nicht nur die Möglichkeiten des Spieles an sich, sondern auch auf die vielfältigen gruppendynamischen Prozesse, die gemeinsame Bauprojekte mit sich bringen. Wie können wir Spiele, die die Schüler gerne spielen, für das Lernen nutzbar machen?

Und dazu gab es nicht nur was auf die Ohren, sondern es konnte selbst Hand angelegt werden. Während der re:publica konnte man MinecraftEdu kostenlos ausprobieren. Bitte nach der Konferenz wieder löschen (Um MinecraftEdu auszuprobieren benötigt man einen Minecraft Lizenz).
Anleitung –>
Weiterlesen

Creative Gaming in Regensburg

Am 24. und 25.02.2014 zog Creative Gaming in das Kulturzentrum W1 im schönen Regensburg. Als Referent konnte ich am Freitag 10 hochmotivierte Medienpädagogen Einblicke in die Methoden von Creative Gaming von Machinimas mit Sims über Balletttanzen im Ballerspiel bis Streetgames und MakeyMakey geben. Anschließend wurden vier Spielideen mit Kodu entwickelt um abschließend in lockerer Runde konkrete Anwendungsbeispiele zu besprechen.

Am Samstag wurden dann neun Jugendliche kreativ. Auch hier entstanden wieder vier Spiele die man hier herunterladen und (wenn man das kostenlose Microsoft Kodu installiert hat) spielen kann.

Bei den Kodu Workshops habe ich zum ersten mal auch auf die hervorragenden Materialien vom Gameslab zurückgegriffen, die es hier zum Download gibt. Weiterlesen

Rock das Deutsche Museum

Am 30.10. 18:00 im größten Technikmuseum der Welt: Ich habe die Eröffnungsfeierlichkeit der @Home Sonderausstellung um einen künstlerischen/interaktiven Teil bereichert. Auf der Bühne habe ich mit den anwesenden Gästen live ein Musikvideo aufgenommen. Und die 300 anwesenden Damen und Herren haben schön mitgemacht :-).

Nach mir war im Programm: Christoph Koch, der Author von „Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy.

Das fertige Video der Performance:

Ein zweites Video ist kurz vor der Aufführung entstanden.

Weiter geht es mit dem Auftritt live.
Weiterlesen

Serious Games in Montreal

Dank einer Einladung von Dominic Arsenault hatte ich am Montag Gelegenheit einen Vortrag über Serious Games an der Universität von Montreal zu halten. Anhand meiner Produktion für Accor („Der Camper„) und einem neuen Projekt für die Aktion Jugendschutz ging es um

  • die Kommunikation zwischen Kunden, Experten und Gamedesignern,
  • Didaktik in Spielen,
  • Testing
  • sowie den Einfluss des Settings, in dem Spiele eingesetzt werden, auf das Gamedesign sowie den Lernerfolg.

Montreal hat sich aufgrund von starken steuerlichen Anreizen zu einem der Top-Standorte für die Entwicklung von Tripple-A-Spielen entwickelt. Inzwischen wird verstärkt versucht Publisher anzusiedeln, da diese einen größeren Anteil an den zu versteuernden Gewinnen haben.

20111019-150206.jpg

20111019-150249.jpg