LiGa Lightpainting

„Qualität gemeinsam Entwickeln“ ist das Motto des Programmauftaktes von „LiGa – Lernen im Ganztag“ am 17.-18.11.2016 in Berlin.

Zu dem Anlass wurde ich gebeten mit den Anwesenden ein Publikums Lightpainting anzufertigen. Voila! Danke für das Mitmachen.

LiGa - Lernen im Ganztag - Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

LiGa – Lernen im Ganztag – Lightpainting Ulrich Tausend (1000lights.de)

Weitere Lightpaintings von mir gibt es unter 1000lights.de. Mehr zu Lightpainting auf Events findet man auf alighttoremember.de
Auf der Veranstaltung habe ich auch zum Thema „Computerspiele und Lernen – (k)ein Widerspruch?: Digitale Medien als Promotoren Individualisierten Lernens“. Hier findet sich die dazugehörige Präsentation. Angesprochen hatte ich auch das „Quest To Learn“ Schulkonzept.

Der Workshop wurde von Wiebke Koch visualisiert. Danke!

MovBeats – Probleme und #TROTZDEM Wiederauferstehung auf der rpTEN

Mit der iOS App MovBeats kann man kinderleicht Töne Filmen und diese zu Musikvideos anordnen.

Leider gibt es eine traurige Nachricht für alle MovBeats Fans wie mich. Die Exportfunktion der App funktioniert seit iOS 8 leider nicht mehr. Die Programmierer hatten die Entwicklung eingestellt. Daher habe ich mich entschlossen die Weiterentwicklung selbst zu finanzieren. Vermutlich 1.7.2016 kann man wieder MovBeats erstellen. Bis dahin kann man auf die App MadPad (iPhone 0,99 €, iPad 2,69 €) ausweichen, die etwas kompizierter zu bedienen ist, da sie keinen eingebauten Sequencer hat und man alles live einspielen muss. Und dafür ist es gut, Takt-sicher zu sein.

Die neue Version von MovBeats hat bessere Videoqualität und ist an aktuelle iOS Geräte angepasst. Außerdem enthält sie einige praktische Detailverbesserungen. So kann man einen aufgenommenen Clip kopieren und so mehrere Varianten eines Clips erstellen.

Auf der Tincon wird man MovBeats in meinen Workshops zur Appmusik ausprobieren können. Freue mich auf Betatester.

Da MovBeats so unkompliziert zu bedienen ist, nutze ich es gerne um auf Veranstaltungen live on Stage mit dem Publikum Musikvideos zu erstellen. Mehr dazu hier.

Beispiele für MovBeats:

Das #TROTZDEM Video von der re:publica mit Sascha Lobo und vielen anderen Besuchern. Es bezieht sich inhaltlich auf seine Session „Age of Trotzdem„.

Beim MB21 Festival haben wir MovBeats als Energizer während der Preisverleihung eingesetzt und so die Gäste in ein interaktives Musikvideo einbezogen. Das Video habe ich während der Preisverleihung fertiggestellt und hochgeladen. Dafür hatte ich Material vom Festival vorbereitet.

Making Off eines MovBeats Workshops:

MovBeats eignet sich gut für medienpädagogische Workshops. Es läd zum Entdecken von Orten mit offenen Augen und Ohren an. Und als Ergebnis hat man gleich ein Musikvideo.

Weitere Apptipps für Appmusik, also Musik mit Smartphones und Tablets findet man auf meiner Seite zum Thema die auch weiterhin 75% meiner Seitenaufrufe ausmacht.

Mit Anytune Lieder lernen

Die App Anytune war ein Anlass meine Appmusik Seite zu aktualisieren. Mit der App kann man Stücke verlangsamen und Teile stetig wiederholen. Die App ist auch in der kostenlosen Version sehr mächtig und bietet viele kostepflichtige Optionen und Erweiterungen. Für Musiklehrer sind die Updates kostenlos. Hier ein Vergleich der Versionen.

Update: Bis 23.09.15 gibt es die App zu reduzierten Preisen.

Appmusik mit Android – da geht (endlich) was!

Lange waren Apple Tablets und Smartphones die Geräte der Wahl für Appmusik. Hintergrund war die problematische Latenz (Verzögerung) die Musikproduktion auf Android Geräten ausbremste.

Doch hier hat sich seit Ende 2014 einiges getan. Mit Android 5 Lollipop verspricht Google Besserung. Samsung hat für seine Geräte das Samsung Professional Audio SDK herausgebracht, das ca. 17ms Latenz ermöglichen soll. Dazu spendiert die Firma Galaxy Geräten die anscheinend sehr brauchbare, kostenlose Soundcamp App die im folgenden Video sehr ausführlich (44 Minuten) präsentiert wird:

Dazu kommt IK Multimedia hat eine Lösung für alle Android Geräte ab Version 4.0 (und USB host mode/OTG mode) in Arbeit.

Grund genug meinen Appmusik Artikel (der 75% der Aufrufe dieses Blogs ausmacht) in den nächsten Tagen (das erste Update ist schon online) zu aktualisieren:

www.tausend-medien.de/appmusik

Wie hoch ist die Audio Latenz bei deinem Gerät? Die App Caustic 2 zeigt in den Optionen eine Latenz-Schätzung, die aber nur einen Teil der Latenz abdeckt). Ich hoffe auf eure Erfahrungen!

Ab 5.0 professionelle Audioproduktion mit Android

Eine gute Nachricht die für mich einiges an Arbeit bedeutet. Mit dem Android 5.0 Lollipop Update hat Google endlich die Latenz Probleme von Android Phones in den Griff bekommen. Das hat bislang ernsthafte Musikproduktion auf Android verhindert (oder zumindest stark erschwert). Erklärt habe ich das Problem hier. Ausserdem gibt es noch weitere spannende Updates für Appmusiker.

Bryan Landuke schreibt: „Android 5.0 has added official support for USB audio devices (both input and output) along with lower-latency audio input and the ability to mix up to eight audio channels. All of which means one, amazing, thing: Android is now a platform that can be seriously considered for professional audio production work.“

Meine Appmusik Seite muss ich jetzt also erst mal an die neuen Fakten anpassen [Update abgeschlossen]. Und ich sollte mir ein Android 5.0 Gerät anschaffen. Denn für diese gibt es vermutlich bald gute Soundapps. Denn das Henne/Ei Problem wird durchbrochen. Bisher haben viele App-Entwickler Android gescheut, da sie erwartet haben, dass die Nutzer ihrer Apps wegen der schlechten Latenz schlechte Bewertungen geben und sich daher ihre Apps schlecht verkaufen.

Danke an Matthias Krebs für den Hinweis auf die verbesserte Latenz.

Was Robin Williams mit Giesing Beatz zu tun hat

Hier ist alles vereint“ heißt das Lied, das Jugendliche bei unserem Projekt „Giesing Beatz“ aufgenommen haben. Der Name war prophetisch gewählt, da sie die Musik App iMaschine in diesem Medien(Sozial)pädagogischen Projekt eingesetzt haben. Also praktisch eine Kombination aus den beiden heute erschienenen iPad Werbungen mit den Themen Appmusik und Community Worker. Und diese Werbeserie hat den Claim #YourVerse, der aus einer Szene mit Robin Williams aus der Club der Toten Dichter stammt. Der geniale Robin Williams, der leider gerade verstorben ist und in dem Film Jugendliche für Poesie begeistert in dem er fragt: „What will your Verse be?“. Und nun schließt sich der Kreis, denn wir haben vor vier Wochen in dem Projekt Giesing Beatz Jugendliche gebeten ihre Gedanken zu dem Münchner Stadtteil in Versform zu formulieren. Und ihr Lied hat den Titel: „Hier ist alles vereint“.

Das Lied der Jugendlichen:

Die Apple Werbung über Appmusik mit iMaschine

Die Apple Werbung mit dem Community Worker Jason Hall

Robin Williams fragt in der wunderschönen Szene mit Bezug auf ein Gedicht von Walt Whitman „What will your verse be?“

Musik lernen mit Apps

Mein Ordner "Musik Lernen" auf meinem iPhone

Der Ordner „Musik lernen“ auf meinem iPhone

Smartphones und Tablets verfügen über Mikrofone und Touch Interfaces. Diese Kombination nutzen eine Vielzahl von Apps, um das Lernen von Musik auf spielerische Weise zu erleichtern.

Ich habe meine Seite „Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen“ um einen Bereich zum Thema Musik Lernen auf iOS erweitert.

Der Bereich zu Musik lern Apps auf Android ist noch recht schlank. Freue mich auf Anregungen!

Stand der Android Musik Apps

Android Musiker haben es nicht leicht. Langsam und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Momentan kommt zu der hohen Android Latenz auch noch ein Henne und Ei-Problem: Es werden wenig (gute) Musik Apps für Android entwickelt, da die Musiker eher iOS nutzen und umgekehrt.

Aber langsam klappt das mit dem Musik machen auf Android Stück für Stück besser. Matthias Krebs hat den aktuellen Stand der Android Musik Apps untersucht. Auf aktuellen Geräten (und Android Versionen) ist die Latenz geringer, aber immer noch zu hoch um live gemeinsam Musik zu machen (30ms+). Und die wenigen Apps sind leider noch nicht so gut wie auf iOS. Auf der anderen Seite es gibt schon einige Perlen wie FL Studio Mobile.

Viele Hintergrundinfos und Apps finden sich in seiner Präsentation am 9.4.2013 auf der droidcon:

Weiterlesen

Gemeinsam Musikmachen mit Apps

Das iEnsemble rund um Matthias Krebs testet die Möglichkeiten von gemeinsam erzeugter App Musik. In seiner Präsentation auf der Transmediale 2011 kommt er zu dem Schluss:

„Es geht nicht darum echte Instrumente durch Handy-Instrumente zu ersetzen.

Durch die sehr verschiedenartigen Möglichkeiten Klänge und Melodien über den direkten Zugang der Berührungssteuerung zu gestalten, können vielleicht auch Menschen die bisher kein Instrument gelernt haben, eigene Musiziererfahrungen machen.

Auf einem ‚Hosentaschen-Instrument‘ zu spielen und praktisch überall Musik produzieren zu können, in einem weiten Universum von Musikprogrammen nach Tönen und Formen zu stöbern und neue Musikstile zu erkunden, ist ein neuartiger Zugang zu Musik und eröffnet vielfältige Gestaltungsspielräume.“

Seine Präsentation enthält viele Beispiele von Mobilen Orchestern sowie die genutzten Instrumente:

Weiterlesen

Fachtagung „Smartphones, Apps und Co.“ in Regensburg

Nach einem Vortrag von Daniel Seitz von Mediale Pfade über „Mobile Medienpädagogik“ ging es die Praxisworkshops:

  • „Outdoor – mobiles Lernen mit dem Smartphone“ mit Daniel Seitz
  • „Handyclip – kreativ mit dem Smartphone“ mit Thomas Kupser
  • „Mein Smartphone und ich – Jugendliche erklären die Basics“ mit Esther Christmann
  • „Rock dein Smartphone – kreativer Einsatz von Sound-Apps“ mit Ulrich Tausend

Die Smartphone-Rocker kreierten in zwei Stunden sechs kurze Musikvideos (BEATvideos) mittels der kostenlosen App Movbeats (Playlist mit allen Videos):

Zusatzinformationen zum Workshop finden sich im Artikel „Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen„.

Viele weitere Praxisprojekte und Tipps finden sich im Medienpraxis Blog.

Vielen Dank an den Bezirksjugendring Oberpfalz und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, für die tolle Organisation der medienpädagogischen Fachtagung.

Musik machen mit Touch Geräten – Android?

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Kürzlich wurde ich von zwei Medieneinrichtungen gefragt, ob sie bei neuen Touch Geräten eher auf Android oder iOS setzen sollen. Dass kommt natürlich ganz auf die Anwendungszwecke an. Und leider ist hier die günstigere Wahl nicht für jeden Fall die bessere. Heute ist mein zweiter Artikel zur Musikproduktion auf Touch Geräten im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Diesmal habe ich mich mit Android beschäftigt. Dies bietet durch die gute Konnektivität  über USB theoretisch tolle Möglichkeiten. So kann ich zum Beispiel sogar Audio Interfaces und darüber professionelle Mikrofone an mein Motorola Xoom 2 Media Edition anschließen. Leider steht der praktischen Nutzung aber die starke Verzögerung des Android Systems entgegen. Daher bleibt mittelfristig iOS (iPad/iPod/iPhone) bei Audioproduktion die erste Wahl.

Den ganzen Artikel zu gibt es im Medienpädagogik Praxis Blog. Beide Artikel in einem habe ich auf meinem Blog veröffentlicht und werde diese Version auch weiterhin Updaten. Und finefin hat schon über den Artikel berichtet und ihn für gut befunden.

Rock das Deutsche Museum

Am 30.10. 18:00 im größten Technikmuseum der Welt: Ich habe die Eröffnungsfeierlichkeit der @Home Sonderausstellung um einen künstlerischen/interaktiven Teil bereichert. Auf der Bühne habe ich mit den anwesenden Gästen live ein Musikvideo aufgenommen. Und die 300 anwesenden Damen und Herren haben schön mitgemacht :-).

Nach mir war im Programm: Christoph Koch, der Author von „Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy.

Das fertige Video der Performance:

Ein zweites Video ist kurz vor der Aufführung entstanden.

Weiter geht es mit dem Auftritt live.
Weiterlesen

Rock dein Smartphone – Medienpädagogik Praxis Blog

Wie man mit seinem Smartphone Musik machen kann und dass diese mit Apps teilweise ein ganzes Musikstudio ersetzen beschreibe ich auf dieser Seite.

Der Artikel ist parallel auch im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Dort hat wegen meiner Konzentration auf iOS eine Diskussion über unbewusste Promotion begonnen. Ein wichtiges Thema, dem man sich als Medienpädagoge stellen muß.

Aus diesem Grund haben wir z.B. im Musikstudio der KistE ganz bewusst auf Windows statt Apple gesetzt, damit die Jugendlichen sehen, dass sie mit dem was (die meisten) daheim haben, weiter arbeiten können.

Die Version des Artikels auf meiner Seite will ich in Zukunft weiter aktualisieren und dort auch mehr Hinweise auf die Arbeit mit Android einfügen. Vor November wird aber nichts passieren. Bis dahin bin ich im Urlaub :-).

 

Workshop: BeatVIDEO im Kinder- und Jugendmuseum München

Die Kinderwerkstatt bei der Neueröffnung lief klasse (Ergebnisvideos). Daher freut es mich noch in den Sommerferien einen weiteren BeatVIDEO Workshop durchzuführen. Diesmal im Kinder- und Jugendmuseum München, wo uns die Dschungelausstellung inspiriert. 19 Filme und ein Making Of sind online.

Link zu allen Videos auf Youtube.

Weiterlesen