Porn-positive media education – impressions from the Porn Film Festival Berlin 2025

I wrote about the Porn Film Festival Berlin for the newspaper merz – Zeitschrift für Medienpädagogik (Journal for Media Education). Since the article appeared in German in the newspaper, I have also published it here in English:

„From 21 to 26 October 2025, the Porn Film Festival Berlin celebrated its twentieth anniversary—spread across three Berlin cinemas. Founded in 2006 by Jürgen Brüning and now directed by Paulita Pappel, the festival has developed into one of the most important international forums for queer, feminist, and experimental pornography. Where other discourses avoid pornography, this festival seeks open engagement—aesthetic, political, and social. What insights can be drawn from the festival for media-educational work with young people?

Diversity of desire – diversity of form

Across 17 short-film programs—from BDSM to animation, from gay to fetish to educational porn shorts—it became clear that pornography can be much more than mere stimulus production. Many films deliberately played with viewing habits: women’s* desire, bodily diversity, aesthetic imagery, and narrative elements were at the forefront. As an attendee, one experienced an atmosphere of openness and mutual respect, making the festival a countermodel to the anonymous click-consumption of mainstream porn.

Discourses on ethics, labor, and visibility

The accompanying Adult Industry Forum deepened the discussion. Panels, workshops, and talks explored what ethical porn production entails: fair working conditions, consent, diversity in front of and behind the camera. Decriminalization of sex work was identified as the most effective way to improve the situation for people working in the porn industry.

Performers reported that self-marketing via platforms such as OnlyFans may offer autonomy but can also lead to constant self-exploitation. Burnout, algorithmic invisibility, and stigmatization remain central challenges.

The labels “feminist” and “ethical” were likewise critically examined. Erika Lust, pioneer of feminist pornography, emphasized that she does not want to be reduced to a label—cinematic quality is equally essential to her, not just moral evaluation. Others noted that such labels also serve as necessary door openers: without them, visibility on restricted platforms and in mainstream media (e.g., through interviews given by Lust and Pappel) would hardly be achievable.

Porn-positive rather than merely sex-positive

The concept of “porn-positive” goes back to Paulita Pappel. She advocates expanding the sex-positive approach to include a porn-positive perspective: not only sexuality but also pornography should be understood as a legitimate form of cultural expression. Being porn-positive does not mean approving of all porn; it means advocating for differentiation, education, and self-determination—and opposing shame, fear, and the tabooing of explicit sexuality.

Here, pornography is understood not as a threat but as a learning space: a site where fantasies are negotiated and social norms made visible.

Media-educational relevance

For media pedagogy, the impulses offered by the festival raise an urgent question: How can young people be accompanied in a digital culture saturated with pornographic content without pathologizing them or resorting to moral panic?

Most young people today first encounter mass-produced, non-ethical pornography—and almost never nuanced portrayals of sexuality. The festival demonstrated that different aesthetics and approaches are possible. However, the films shown at the festival are mostly behind paywalls.

Several voices therefore suggested considering publicly funded forms of pornographic education: if pornography is already part of media socialization, should at least talking about it not be permissible? A reflective engagement—for example within school-based media education—could help young people consciously recognize criteria such as consent, diversity, and production ethics.

Conclusion

The Porn Film Festival Berlin 2025 demonstrated that pornography, understood as a cultural practice, is a relevant subject for media education. Those who simply forbid or ignore pornography leave its interpretation to the algorithms of major platforms. A porn-positive media pedagogy, by contrast, could create spaces where desire, power, consent, and representation can be discussed openly—critically, respectfully, and with a focus on learning.“

Appendix

I also wrote a blog post in German about the article, where I briefly highlight the film Getty Abortions—both as an example of the festival’s variety and for its educational value, showing how emotions shown in abortion-related media (sadness, etc.) can differ from the actual feelings of women (relief, etc.). Find more on it in the german blog post as the film as well as the educational material is in german.

Pornopositive Medienbildung – Eindrücke vom Porn Film Festival Berlin 2025 – merz Artikel

Für die Zeitung merz – Zeitschrift für Medienpädagogik habe über das Porn Film Festival Berlin geschrieben.

Mein Fazit: Pornografie, verstanden als kulturelle Praxis, ist ein relevanter Gegenstand für Medienbildung. Wer Pornografie nur verbietet oder ignoriert, überlässt ihre Deutung den Algorithmen großer Plattformen. Eine pornopositive Medienpädagogik hingegen kann Räume schaffen, in denen offen über Lust, Macht, Konsens und Darstellung gesprochen werden darf – kritisch, respektvoll und lernend.

Mehr im Artikel.

Ergänzen möchte ich hier noch den Hinweis auf den Film „Getty Abortions“ von Franzis Kabisch (Trailer) dem im Educational Porn Shorts Programm gezeigt wurde. Der Film ist kein Porno sondern ein Desktop-Video-Essay über das Thema wie deutschsprachige Medien das Thema Abtreibung illustrieren und klickt sich dabei durch Stockfoto-Datenbanken, BRAVO-Girl-Zeitschriften und private Dokumente einer echten Abtreibungserfahrung. Während die Fotos in den Zeitungen überwiegend nachdenkliche, traurige Frauen zeigen ergibt die Studienlage ein anderes Bild. So ist die Stärkste mit der Abtreibungsentscheidung verbundene Emotion Erleichterung und fünf Jahre nach der Abtreibung sagen 99 % der Frauen, dass die Entscheidung richtig war.

Zum Film gibt es Schulmaterial und er ist auf anfrage online einsehbar.

Für mich zeigt der Film wie weit der Fokus des Festivals ist und wie viel man sich von dort mitnehmen kann.

😱 Warum habe ich 4.819,5 Euro für die Apple Vision Pro ausgegeben?

Vorweg: Das hatte ich eigentlich nicht geplant. Ich war zufällig (wegen Lightpainting) in San Francisco. (Nicht komplett) scherzhaft, habe ich anderen angeboten eine AVP nach Deutschland zu nehmen. Denn ausserhalb der USA wird sie erst mal nicht verkauft. Doch nach schauen einiger Reviews und einem Test im Apple Store „fühlte“ ich das Potential.

  • Ein Blick in die Zukunft.
  • Naheliegend ist der Unterhaltungswert, (3D auf riesigem Screen in bislang ungesehener Qualität).
  • Aber da man auch seinen Mac problemlos auf das Gerät spiegeln kann, bekommt auch das Arbeiten im der Natur, ich meine im Büro, einen ganz neuen Twist.
  • Und dazu kommen spezielle Anwendungen wie die eingebaute 3D Kamera sowie innovative Apps, die wir noch gar nicht auf dem Schirm haben, da sie jetzt von innovativen Menschen erdacht werden.
  • Und ganz ehrlich: Zumindest das Gefühl zu haben einer von denen zu sein, ist auch einer der Gründe.

Ich mache Medienkunst, ich bin Medienpädagoge. Oft weiß ich vor dem Kauf nicht, was ich mit Geräten anstellen werde. Wie ich mit ihnen „Geld“ verdienen werde.

Dass ich mich vor 15 Jahren statt einer weiteren günstigen Knipser-Kamera eine „professionellere“ Fotokama gekauft habe, hat durch viele Zufälle dazu geführt, dass ich gerade als bezahlter Lightpainting Künstler nach San Francisco eingeladen wurde.
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mit einer 360 Grad Kamera mein Lieblings Lightpainting aufnehmen würde.
Und nach Spielen von Minecraft in der Alpha hat es 18 Monate gebraucht, bis ich mein erstes von vielen Minecraft Bildungsprojekten erdacht hatte.

Mal sehen wohin mich die Vision Pro führt. Der erste Tag ausprobieren war auf jeden Fall sehr spannend. Apple ist einfach der Usability-König.
Auf etwas zu blicken und mit dem Finger zu „klicken“ klappt praktisch perfekt. Man kann so überraschend schnell schreiben. Und dann schaut man den Mac and und die Brille bietet an, diesen zu spiegeln. Und statt 14 Zoll hat man plötzlich 50 oder 100. Und daneben, oder an der Decke noch die Vision Apps. Und dann dreht man das Rädchen und ist nicht mehr im schnöden Zimmer sondern in einer Berglandschaft mit See. Oder auf dem Mond. Und spricht oder schaut jemand einen an, dann scheint die Person als Geist durch die Umgebung. Ich habe mich viel weniger „isoliert“ gefühlt als bei anderen VR Brillen.
Und alles funktioniert einfach (bis auf gelegentliche Zucker und einen ersten Blue Screen 🙀).

Aber trotzdem hätte ich wohl nicht über 4000 Euro ausgegeben, wenn ich mir die Brille nicht mit dem 3D und Fotokünstler Julian Giebelen geteilt hätte. Yay!

Denn 2500 ist mir das Beschriebene wert. Und sollten wir das Interesse verlieren, ist der Wiederverkaufswert vermutlich hoch.

„Where do the newborns go from here? The future is vast and infinite.“

Frei nach Ghost in the Shell

PS: Ich habe gerade ein paar Fotos mit MAC Sync auf der Apple Vision Pro entwickelt.

Beste Entwicklungserfahrung ever.

Ich habe einen 4K Monitor. Aber der ist auch nicht mehrere Meter groß. Und den kann ich auch nicht in den Zug oder Park mitnehmen.
Hier kann die Brille für mich einen wirklichen produktiven Vorteil bringen.

PPS:

Ich arbeite draußen mit AppleVisionPro und Laptop. Die Brille schirmt meine Augen von der doch recht starken Sonne ab. Und ich habe einen riesigen Bildschrim „dabei“, der zwecks Helligkeit nicht mit der Sonne konkurrieren muss. Läuft blendend.

Welche Konsole zu Weihnachten?

Typische Vorweihnachtsfrage:

Kumpel Rüdiger: „Mein 5-12 jähriges Kind wünscht sich ne 👾Konsole zu Weihnachten🎅🏽. Uli, du bist doch der Experte, was sollte es werden“.

Medienpädagogen Mütze🕵️‍♂️ aufgesetzt und los gehts:

„Also Rüdiger, die Switch ist imho für ein 5-12 Jähriges Kind (und Eltern, die gerne bald mal in Mario Kart gegen sie antreten wollen) die beste Option.

Nimm gleich die Oled Variante (minimal besser) oder eine gebraucht mit Zubehör von eBay. Nur keine Lite.

Dazu gleich
👾 zwei extra Joycons (oder zwei zusätzliche große Controller), damit ihr zu viert spielen könnt,
👾 einen USB-C Adapter (nichts anderes ist diese Dockingstation)
👾 eine Tasche, wo alles gut reinpasst.

Sehr cool für die Switch auch Spiele wie Mario Kart, 1,2 Switch, Just Dance, die Labo Sets aus Karton und der Mario Maker.

Spiele, die aktuell steil gehen sind Super Mario Bros Wonder (ab 6) für die ganze Familie (bis zu 4 Spieler) und Zelda Tears of the Kingdom (aber erst ab 12). Und wünsch dir von deinem Kind ein schönes Haus mit Zoo in Minecraft. Noch besser, ihr baut es zusammen! 👨‍👨‍👧‍👧

ODER

Ihr habt oder kauft ein iPad und ein Apple TV, holt euch die Apple Arcade (5 Euro im Monat) und ein paar Controller, die kompatibel sind und habt so viele schöne Spiele. Aber halt nicht Zelda, Mario Kart und co. aber trotzdem Minecraft.

Auch mit dem ähnlichen Google Play Pass, Xbox Game Pass, GameClub oder co. machst du vermutlich nix falsch (hab die aber nicht ausprobiert).

🧐 Nur bitte nicht das Kind alleine „kostenlose“ Spiele am Handy oder Tablet wählen und spielen lassen. Zahlst du nicht, bist du das Produkt. Willst du, dass dein Kind ein Produkt ist? Siehste, Rüdiger. 🥸

Und generell: Gemeinsam spielen. Und nicht nur immer zocken, sondern auch andere Angebote machen, damit der Lebenstank schön voll ist. Und Zeitbudgets pro Woche statt X Minuten pro Tag. Um mehr Hintergrund Infos zu den Themen Games + Zeit, Geld, Geschlechterrollen und co. holst du dir in den kurzweiligen GameLife Elternclips:

Am besten mit den Kids anschauen und gemeinsam diskutieren.

Und dein Kind kommt mit einem Spielewunsch an?

Einfach im Spieleratgeber-NRW spicken.

Alles klar, Rüdiger?“

PS: Warum ich Konsole X oder Spiel Y nicht erwähnt habe? Schreib doch selber was zu in die Kommies.

PPS: Geheimtipp für Bastler: Batocera Emulator auf nem Raspberry Pi mit schickem Retroflag Super Nintendo Case. Da staunt auch der Nachbar. Da passen dann xxxx Spieleklassiker drauf. Und natürlich lädst du da nur die drauf, die du selber hast. Sonst bewegst du dich im dunkelgrauen Bereich.👮

PPPS: Apropos Reisen: Nerds spielen im Zug mit ihrem Switch oder ihrem Emulator und nutzen dabei mittels eines HDMI-USB-C Grabber und der Orion App ihr M-iPad als Premium Bildschirm. Läuft mega!

PPPPS: Noch krassere Nerds haben in Fährschiffen ihr Steamdeck (so ne Art Linux PC in Switch Form) dabei und Bespielen gleich die Bordbildschirme mit emulierten Spielen. Steamdeck ist nice. Laufen viele große PC Spiele drauf, aber man ist trotzdem komplett mobil.

PPPPPS: Sebastian Ring, Michael Gurt, Tina Drechsel von meinem wunderbaren Arbeitgeber JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis haben die wunderbaren Game Life Clips gemacht. Denen kann man gar nicht genug Erfrischungsgetränke als dank dafür kaufen.

PPPPPPS: Rüdiger, ich erwarte dich dann beim #gamesfestival24 2.-4.5.24 im FatCat in München von meinem Projekt ComputerSpielkAdemie. Da gibt es Videospielkultur in all ihren Facetten für groß und klein.

Musik lernen mit Kindern?

Ich will meinem Kind (3) einen guten Start ins Thema Musik ermöglichen und hab mich mal bei einem Experten (Mattias Krebs von der Forschungsstelle Appmusik) umgehört.

Der hat mir folgende Zusammenstellung empfohlen.

Werde ich mit meinem kleinen Mann mal reinschnuppern. Und da springt bestimmt ein Workshop in seiner Kindergartentruppe bei raus.

Ich will gerne (mit/parallel zu meinem Sohn) Klavier lernen. Habt ihr dazu Tipps? Ich plane mir ein Lumi Keyboard zu kaufen. Das leuchtet so schön (Video) und es ist eine Musiklernapp dabei. Scheint aber auch ganz normal als Bluetooth und Kabel Midi-Keyboard zu funktionieren.

Matthias meinte übrigens, ein einfaches täte es auch, denn für die Kinder geht es eher um die soziale Komponente der gemeinsamen Beschäftigung als das das Teil blinkt. Aber ich hab halt Licht gerne und das hat mich z.B. zusätzlich motiviert mit meiner Maschine MK2 zu beschäftigen.
Und falls ihr nicht bessere Vorschläge habt, werde ich mir wohl erstmal so ein Lumi (220 Euro) leisten.
Alternativen wären entweder günstigere (100 Euro) mit extra Drumpads und Reglern (AKAI Professional MPK Mini MK3 / Novation Launchkey Mini) oder ein größeres und teureres (400 €) Novation MiniNova, das zusätzlich das Arbeiten mit Mikrofonen unterstützt. Das ist aber schon von 2012. Gibts da was aktuelleres?
Bei den Omas steht übrigens je ein normales Klavier.

Habt ihr Erfahrungen, Tipps und Anregungen?
Bin gespannt!

Augmented Reality ist da. PUNKT.

AR (=Erweiterte Realität) ist da, aber nicht für das Sehen, sondern das Hören. Und das wirft Fragen zu gesellschaftlichen Konventionen auf.  

Nein, Augmented Reality ist noch nicht wirklich für das „Sehen“ da (ich bin aber gespannt auf die Apple Vision). 

Aber beim „Hören“ funktioniert AR. Jetzt. 

Denn Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung und intelligenten Transparentmodi (wie bei den AirPod Pro 2 mit iOS17) funktionieren einfach dermaßen gut.

Ich gleite durch die Stadt und höre Musik oder einen Podcast. Dann spreche ich jemand (z.B. An der Supermarktkasse) an. Die Kopfhörer erkennen die Konversation und aktivieren automatisch den Transparenzmodus und reduzieren die Lautstärke der Musik. Erst jetzt merke ich, wie laut es eigentlich um mich herum ist. Nach dem kurzen Gespräch wird die Welt wieder leise und ich gleite weiter in der wuseligen, aber (für mich) leisen, Stadt.

Problem: ich finde es (noch) unhöflich, mit Leuten zu sprechen, wenn sie oder ich Kopfhörer in den Ohren haben.
Akustisch kann ich die anderen problemlos verstehen. Aber woher wissen die das?
Mal sehen, wie sich hier die Konventionen in den nächsten Jahren entwickeln. Interessant hierzu der Kommentar „To Quieten the World“ von Alexander Olma/Greg Morris.

Ich kann die AirPod Pro 2 von Apple (für iPhone Nutzer) vorbehaltlos empfehlen. Einfach das beste Gadget, dass ich jemand gekauft habe. Aber wie sieht es mit anderen Geräten aus. Was ist mit Sony/Google/Bose Kopfhörern (auf Android)? Habt ihr Empfehlungen?
Und nehmt ihr die Kopfhörer an der Supermarktkasse raus?

Minetest Bildungsweihnachten 2020

Wie feiert man während Corona gut Weihnachten und erweitert dabei noch seinen Horizont? Das haben sich die Berliner Grünen gefragt und Tobias Thiel und mich gebeten dazu eine Veranstaltung in Minetest (eine Variante des populären Spiels Minecraft) zu veranstalten.
Im Video sieht man, wieviel Spaß wir bei der Aktion hatten. Gebaut haben wir die Welt mit vielen Helfer*innen auf dem Server des Minetest Bildungsnetzwerk.

Schnittstellen von Netzpolitik und aktiver Medienarbeit Politischer Medienbildung und Netzpolitik

Am 11.11.20 habe ich bei der Online Veranstaltung „Politische Medienbildung und Netzpolitik: Urheberrecht, Hassrede, Überwachung” einen Onlinevortrag zum Thema „Schnittstellen von Netzpolitik und aktiver Medienarbeit, Politischer Medienbildung und Netzpolitik“ gehalten.
Mit dabei Rezo, Memes, #wikifueralle, #wellenbrecher das Minetest Hate Speech Labyrinth, Appentwicklung und der Aufruf Kinder und Jugendliche und ihre Lebenswelt ernst zu nehmen.


Die Beschreibung des Vortrags:
Ulrich Tausend gibt in seinem Input einen Überblick über das Verhältnis von Netzpolitik, Medienpädagogik und Kreativer Medienarbeit. Er skizziert zahlreiche Projekte der kreativen Medienarbeit im Kontext netzpolitischer Themen und stellt die Frage nach deren politischer Dimension. Tausend zufolge ermöglichen Projekte an der Schnittstelle von Politischer Bildung und Medienpädagogik eine sowohl netzpolitische als auch pädagogische kreative Medianarbeit. Im Fokus seiner Ausführungen stehen Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte von Aktiver Medienarbeit, Netzpolitik und Netzaktivismus sowie deren Umsetzbarkeit in der medienpädagogischen Praxis. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Netzpolizik, Netzaktivismus und Projektarbeit.

Die gesamte Dokumentation zur Veranstaltung findet sich unter medien.bildung.labor auf der Webseite der FHCHP und steht unter einer cc by 4.0 Lizenz.