Schnittstellen von Netzpolitik und aktiver Medienarbeit Politischer Medienbildung und Netzpolitik

Am 11.11.20 habe ich bei der Online Veranstaltung „Politische Medienbildung und Netzpolitik: Urheberrecht, Hassrede, Überwachung” einen Onlinevortrag zum Thema „Schnittstellen von Netzpolitik und aktiver Medienarbeit, Politischer Medienbildung und Netzpolitik“ gehalten.
Mit dabei Rezo, Memes, #wikifueralle, #wellenbrecher das Minetest Hate Speech Labyrinth, Appentwicklung und der Aufruf Kinder und Jugendliche und ihre Lebenswelt ernst zu nehmen.


Die Beschreibung des Vortrags:
Ulrich Tausend gibt in seinem Input einen Überblick über das Verhältnis von Netzpolitik, Medienpädagogik und Kreativer Medienarbeit. Er skizziert zahlreiche Projekte der kreativen Medienarbeit im Kontext netzpolitischer Themen und stellt die Frage nach deren politischer Dimension. Tausend zufolge ermöglichen Projekte an der Schnittstelle von Politischer Bildung und Medienpädagogik eine sowohl netzpolitische als auch pädagogische kreative Medianarbeit. Im Fokus seiner Ausführungen stehen Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte von Aktiver Medienarbeit, Netzpolitik und Netzaktivismus sowie deren Umsetzbarkeit in der medienpädagogischen Praxis. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Netzpolizik, Netzaktivismus und Projektarbeit.

Die gesamte Dokumentation zur Veranstaltung findet sich unter medien.bildung.labor auf der Webseite der FHCHP und steht unter einer cc by 4.0 Lizenz.

#Wellenbrecher

Aus „Das kann doch nicht sein!“
wurde „Wir können etwas tun!“
wurde #Wellenbrecher.
Innerhalb von 24 Stunden wurde das Video mehr als 10.000 mal angeschaut und ging auf Twitter Trending.
Hier sammele ich Material über die Video-Kampagne.

Wellenbrecher Videos

Und auf Instagram.
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Faszinierend? Youtube für Medienpädagogen

Seit einigen Jahren darf ich beim beim „Zertifikatskurs Medienpädagogische Praxis“ (#mepps) einen kurzweiligen Abend zum Thema „Creative Gaming“ und eine Einheit über „Youtube für Medienpädagogen“ halten.

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Corona App? Keine Panik!

Viele Menschen sind wegen einer möglichen Überwachung durch Contact Tracing Apps beunruhigt. Spoiler: Zum Glück ist es nicht so schlimm. Hier will ich versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Erst geht es um Contact Tracing Apps und inwieweit sie die Privatphäre bedrohen könnten. Abschließend geht es darum, wieviel so eine App so bringt.

Gerade habe ich mit Florian Metzger-Noel geschrieben. Der ist nicht nur mein Kindergartenkumpel, sondern wir haben auch 8 Jahre lang die Computerspiele Firma Neokolor betrieben. Florian ist ein sogenanntes Scriptkiddy. Er ist programmierend aufgewachsen. Außerdem ist er ein kritischer Geist mit dem ich gerne über Politik diskutiere. Was Flo zum Thema Android Update für die Tracing Apps meinte fand ich interessant:

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Artikel über #wikifueralle

Wikipedia ist sehr „männerlastig“ und Frauen und * oft nur #mitgemeint.

Viele Wikipedia Autoren und Nutzer wollen das ändern. Konkret geht es um die Abschaffung des generischen Maskulinums-Zwang auf Wikipedia.
Angestoßen wurde das Thema durch Theresa Hannig, die auf Wikipedia Science Fiction Autorinnen suchte und keine fand. Denn Frauen sind bei Wikipedia eben nur mitgemeint.
Seitdem schlägt das Thema mächtig Wellen. Für den Überblick will ich hier Links zu #wikifueralle sammeln.

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Terror in Zeiten von Social Media

Ich bin entsetzt über das Mordattentat in Neuseeland und spreche allen Opfern mein Beileid aus. Auf jeden Fall ist es wichtig zu überlegen, wie man die Opfer und ihre Angehörigen unterstützen kann. Und wie man verhindern kann, dass die Tat weitere inspiriert.

Es sind unschuldige, die sterben mussten beim Versuch rassistische Propaganda zu verbreiten. Der Anschlag war perfide auf die Funktionsweise von Soziale Medien abgestimmt. Wie Elizabeth Lopatto schreibt „Mord in Zeiten der Suchmaschinenoptimierung“. 

Ein Detail: Im Live Feed des Massakers wies einer der Mörder auf PewDiePie‘s populären Youtube Kanal hin. Damit zwang er PewDiePie, sich öffentlich von dem Gewaltakt zu distanzieren. Somit haben auch gleich dessen 12 Millionen Twitter Follower von dem Attentat erfahren. Im Pamphlet der Mörder wird wiederholt auf Name Dropping zurückgegriffen. Wohl ein Versuch um den Medien Vorlagen für Geschichten zu liefern – und so den Anschlag in den Medien zu halten.

Wie bekommen wir es ohne eine vollkommene Medienkontrolle hin, dass der Effekt von solchen geplanten Terrorattentaten weniger groß ist? Vielleicht dürfen wir nicht jedes Detail ausschlachten um darüber zu berichten. Und wir sollten immer wieder die Perspektive der Opfer von Christchurch und die ihrer Angehörigen übernehmen.

„As people become savvier about how to seize attention through social media, the major platforms — Facebook, Twitter, and Google — will have to figure out how to stop the dissemination of these materials as well as the praise or support of terrorist attacks like this one. Otherwise, they risk inspiring more copycat killings.“

Elizabeth LopattoThe Verge