MovBeats – Probleme und #TROTZDEM Wiederauferstehung auf der rpTEN

Mit der iOS App MovBeats kann man kinderleicht Töne Filmen und diese zu Musikvideos anordnen.

Leider gibt es eine traurige Nachricht für alle MovBeats Fans wie mich. Die Exportfunktion der App funktioniert seit iOS 8 leider nicht mehr. Die Programmierer hatten die Entwicklung eingestellt. Daher habe ich mich entschlossen die Weiterentwicklung selbst zu finanzieren. Vermutlich 1.7.2016 kann man wieder MovBeats erstellen. Bis dahin kann man auf die App MadPad (iPhone 0,99 €, iPad 2,69 €) ausweichen, die etwas kompizierter zu bedienen ist, da sie keinen eingebauten Sequencer hat und man alles live einspielen muss. Und dafür ist es gut, Takt-sicher zu sein.

Die neue Version von MovBeats hat bessere Videoqualität und ist an aktuelle iOS Geräte angepasst. Außerdem enthält sie einige praktische Detailverbesserungen. So kann man einen aufgenommenen Clip kopieren und so mehrere Varianten eines Clips erstellen.

Auf der Tincon wird man MovBeats in meinen Workshops zur Appmusik ausprobieren können. Freue mich auf Betatester.

Da MovBeats so unkompliziert zu bedienen ist, nutze ich es gerne um auf Veranstaltungen live on Stage mit dem Publikum Musikvideos zu erstellen. Mehr dazu hier.

Beispiele für MovBeats:

Das #TROTZDEM Video von der re:publica mit Sascha Lobo und vielen anderen Besuchern. Es bezieht sich inhaltlich auf seine Session „Age of Trotzdem„.

Beim MB21 Festival haben wir MovBeats als Energizer während der Preisverleihung eingesetzt und so die Gäste in ein interaktives Musikvideo einbezogen. Das Video habe ich während der Preisverleihung fertiggestellt und hochgeladen. Dafür hatte ich Material vom Festival vorbereitet.

Making Off eines MovBeats Workshops:

MovBeats eignet sich gut für medienpädagogische Workshops. Es läd zum Entdecken von Orten mit offenen Augen und Ohren an. Und als Ergebnis hat man gleich ein Musikvideo.

Weitere Apptipps für Appmusik, also Musik mit Smartphones und Tablets findet man auf meiner Seite zum Thema die auch weiterhin 75% meiner Seitenaufrufe ausmacht.

8 Gedanken zu „MovBeats – Probleme und #TROTZDEM Wiederauferstehung auf der rpTEN“

  1. Die Ankündigung klingt super, da auch wir gern MovBeats eingesetzt haben. Gibt es schon Neuigkeiten oder einen aktualisierten Zeitplan bzgl. einer Veröffentlichung? 🙂

  2. gibt es Neues von MOVBEATS? Ich war auch ein großer Fan dieser App. Leider gibt es sie ja nicht mehr auf iTUnes zu erwerben.

  3. Gute Neuigkeiten für den Entwickler. Schlechte für MovBeats.

    ich hatte ja den ursprünglichen Entwickler von MovBeats überzeugt mich zu unterstützen die App zurück zu bringen.
    Er wurde jetzt für ein anderes Projekt bei einem Accelerator in New York akzeptiert. An sich gut. Aber er hat jetzt anderes um die Ohren als MovBeats.
    Daher suche ich Entwickler, die Interesse haben die App zurück zu bringen. Ich habe Zugriff auf den Code und wir können ihn nutzen. An sich hatte die App funktioniert und es gab nur noch ein paar Bugs. Aber seit iOS 10 gibt es wieder mehr Probleme:

    „The project is written in Objective-C. The current unsolved issue is related to the sound – the way we are grabbing the sound currently gives empty buffers, and one needs to dig into the logic.“

    Ich finde MovBeats wirklich großartig. Sehr gerne würde ich es privat, auf Workshops und bei großen Events nutzen. Hat jemand Interesse und das Know How mich bei der Entwicklung zu unterstützen? Ich schieße gerne etwas Finanzierungsgeld dazu.

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