extralife – Eine Ausstellung zur Videospielkultur

Video von den Vorbereitungen

Revisited

Mit ein paar Wochen Abstand von der Eröffnung am 8.10. und dem damit im Vorfeld verbundenen Aufbaustress, habe ich mir am Samstag die extralife Ausstellung noch einmal angesehen. Es ist wirklich ein schönes Gefühl durch die Ausstellung zu schlendern und Besuchern dabei zu zu sehen, wie sie sich in den verschiedenen Räumen der Videospielkultur nähern.

Ich habe aber auch gemerkt, dass sich Personen, die bisher gar keinen Zugang zu Computerspielen haben mit dem Schritt zum (erfolgreichen) Spielen schwer tun. Zwar haben wir mehrere Räume und Ausstellungsstücke um auch die nicht-Zocker abzuholen. Auch sind alle Spiele mit Steuerungshinweisen und Beschreibungen versehen. Aber auch so erlernt man eine typische Ego Shooter Steuerung nicht in wenigen Sekunden. Spielepaten (wenn organisier/finanzierbar), ergänzende Let’s Plays oder eine extra Beschreibung für Spieleneulinge wären Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft.

extralife ist noch bis 22.11.2015 im Kunsthaus Nürnberg zu sehen und wurde von Dr. Patrick Ruckdeschel hauptsächlich und von mir Co-Kuratiert.

Links zu extralife

Zugriff auf iOS Funktion „Geführter Zugriff“ einschränken

iOS (iPad/iPhone) hat die gelungene „Geführter Zugriff“ Funktion um den Umgang mit dem Gerät vorübergehend auf eine einzelne App zu beschränken. Man kann auch einstellen, dass nach einer gewissen Zeit, die gewählte App gar nicht mehr genutzt werden kann.

Also praktisch für Eltern, die ihren Kindern vorübergehend nur das Nutzen einer App erlauben wollen ohne ihnen permanent über die Schulter zu schauen. Man kann den Modus aber auch gut als Präsentationsmodus bei Messen usw. nutzen. Knapp und gut erklärt der iPhone Blog die Funktion in seiner Reihe iOS Grundlagen:

Gerade hatte ich aber ein kleines Problem mit dem „Geführten Zugriff“. Ich hatte meine Pin, die ich vor längerem festgelegt hatte, vergessen. Als ich den geführte Zugriff dann wieder aktiviert habe, kam ich nicht mehr aus der App. Wenn man aber länger (ca. 10 Sekunden) den Home und An/Ausknopf gleichzeitig drückt, dann startet das Gerät neu. Nach Eingabe des bei mir vorhandenen (Start)codes konnte ich den Pin des geführten Zugriffs einfach abschalten oder ändern.

Das klappt übrigens nicht, wenn man keinen (Start)code eingegeben hat. Dann startet das Gerät direkt wieder in die geführte App. Man ist also gefangen was ja Sinn der Sache ist, da man nicht will, dass jemand den Schutz einfach aufheben kann. Hat man keinen Startcode eingegeben oder diese auch vergessen, so kommt man nur mit der aufwändigen Neuinstallation des Gerätes weiter. Ein weiterer Grund einen Code zu nutzen.

Appmusik mit Android – da geht (endlich) was!

Lange waren Apple Tablets und Smartphones die Geräte der Wahl für Appmusik. Hintergrund war die problematische Latenz (Verzögerung) die Musikproduktion auf Android Geräten ausbremste.

Doch hier hat sich seit Ende 2014 einiges getan. Mit Android 5 Lollipop verspricht Google Besserung. Samsung hat für seine Geräte das Samsung Professional Audio SDK herausgebracht, das ca. 17ms Latenz ermöglichen soll. Dazu spendiert die Firma Galaxy Geräten die anscheinend sehr brauchbare, kostenlose Soundcamp App die im folgenden Video sehr ausführlich (44 Minuten) präsentiert wird:

Dazu kommt IK Multimedia hat eine Lösung für alle Android Geräte ab Version 4.0 (und USB host mode/OTG mode) in Arbeit.

Grund genug meinen Appmusik Artikel (der 75% der Aufrufe dieses Blogs ausmacht) in den nächsten Tagen (das erste Update ist schon online) zu aktualisieren:

www.tausend-medien.de/appmusik

Wie hoch ist die Audio Latenz bei deinem Gerät? Die App Caustic 2 zeigt in den Optionen eine Latenz-Schätzung, die aber nur einen Teil der Latenz abdeckt). Ich hoffe auf eure Erfahrungen!

Architektur Grenzenlos – Minecraft Workshop

Im Verkehrszentrum des Deuschen Museum haben heute junge Köpfe geraucht. In zwei Workshops wurde Architektur erst geplant und dann gleich in Minecraft Pocket Edition auf Tablets umgesetzt. Teamplay stand im Mittelpunkt. Gemeinsames bauen Architektur grenzenlos – Bau deine virtuelle Welt! Die 16 Kinder des ersten Workshops Konstruierten zum Thema Mittelalter Burgen und ein mittelalterliches Dorf. Die zweite Gruppe (10 Kinder) entschied sich zu dem Thema Eisenbahn und konstruierte ausgefeilte Zugstecken und eine halsbrecherische Geisterbahn inklusive Kürbissen und Zombies. Insgesamt 26 Kinder von 8 bis 14 Jahren waren mit vollen Eifer dabei. Denn dem Computerspiel Minecraft hast man fantastische Möglichkeiten gemeinsam eine phantastische Welt zu erschaffen. Block für Block und Stein auf Stein.

Ein Workshop des Kinder- und Jugendmuseum München in dem wir auch 2013 einen Minecraft Workshop durchgeführt hatten. Alle Artikel zum Thema Minecraft auf dieser Seite findet man hier. Hintergründe zu ähnlichen Workshops gibt es in meinem Artikel für den Medienpädagogik Praxis Blog.

Versunken - Minecraft Workshop bei den Münchner Wissenschaftstagen

„Architektur Grenzenlos – Minecraft Workshop“ weiterlesen

Was Robin Williams mit Giesing Beatz zu tun hat

Hier ist alles vereint“ heißt das Lied, das Jugendliche bei unserem Projekt „Giesing Beatz“ aufgenommen haben. Der Name war prophetisch gewählt, da sie die Musik App iMaschine in diesem Medien(Sozial)pädagogischen Projekt eingesetzt haben. Also praktisch eine Kombination aus den beiden heute erschienenen iPad Werbungen mit den Themen Appmusik und Community Worker. Und diese Werbeserie hat den Claim #YourVerse, der aus einer Szene mit Robin Williams aus der Club der Toten Dichter stammt. Der geniale Robin Williams, der leider gerade verstorben ist und in dem Film Jugendliche für Poesie begeistert in dem er fragt: „What will your Verse be?“. Und nun schließt sich der Kreis, denn wir haben vor vier Wochen in dem Projekt Giesing Beatz Jugendliche gebeten ihre Gedanken zu dem Münchner Stadtteil in Versform zu formulieren. Und ihr Lied hat den Titel: „Hier ist alles vereint“.

Das Lied der Jugendlichen:

Giesing Beatz ist teil der Local Beatz Reihe.

Musik lernen mit Apps

Mein Ordner "Musik Lernen" auf meinem iPhone
Der Ordner „Musik lernen“ auf meinem iPhone

Smartphones und Tablets verfügen über Mikrofone und Touch Interfaces. Diese Kombination nutzen eine Vielzahl von Apps, um das Lernen von Musik auf spielerische Weise zu erleichtern.

Ich habe meine Seite „Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen“ um einen Bereich zum Thema Musik Lernen auf iOS erweitert.

Der Bereich zu Musik lern Apps auf Android ist noch recht schlank. Freue mich auf Anregungen!