Lernspiele und Individuelles Lernen in der Schule

Bei der Auftaktveranstaltung „Lernen im Ganztag“ wurde ich um einen Vortrag zum Thema „Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule“ gebeten.

Der Bitte kam ich natürlich gerne nach. Im Vortrag beschreibe wie sich meine persönlichen Lernerfahrungen auf meine Lehrmethoden ausgewirkt haben und gehe auf Lernspiele und individuelles Lernen in der Schule ein. Mit behandelt werden die (Lern)spiele Spielfieber, Ludwig und Minecraft sowie die Quest to Learn Schule. Hier meine Präsentation.

In bezug auf neue Schulkonzepte kann ich Quest to Learn empfehlen:

Make Prisma videos with faceswap for Snapchat

With the Prisma app you can create crazy images. There is a rumor the app maker might include a video feature in the future. But you don’t have to wait. Just use Prisma images with the Snapchat’s faceswap feature. It is simple and free. Here I explain how it works.

More info on the page on the topic.

Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation

Unser Minecraft Wettbewerb Zukunftsstadt hat den deutschen Preis für Online-Kommunikation gewonnen!
Bei dem Wettbewerb wurden insgesamt 1,2 Mio. Personen erreicht und an das Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“ herangeführt. Über 90 Einzelpersonen und Gruppen reichten in Minecraft gebaute Städte zum Thema Zukunftsstadt ein.

Der #mcwz war ein Wettbewerb des Wissenschaftsjahres (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit den Kooperationspartnern JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt. Pixelpark hat die Kommunikation für das BMBF gemacht (ihr rockt!). Anna Bauregger, Tobias Thiel und meine Wenigkeit waren konzeptionell eingebunden und in der Jury.
Los ging die Sache bei der re:publica 2015. Dort hatte ich Tobi gebeten mit mir zu präsentieren. Ich wollte, dass er dort den von ihm konzeptionierten Minecraft Wettbewerb „Faire Stadt“ vorstellt. Wir hatten dort vor gemeinsam zu einem weiteren Wettbewerb aufrufen und dafür Finanzierung einzutreiben. Doch dann wurden wir schon vor der Präsentation vom Wissenschaftsjahr gefragt, ob wir bei der Organisation eines Minecraft Wettbewerbes beteiligt sein wollen. Das JFF (bei denen ich Medienpädagogischer Referent bin) und die Akademie wurden Kooperationspartner. Zusammen mit Max Strohmeyer, Julia Huke, Debitor und vielen weiteren wurde dann der wirklich schöne Wettbewerb daraus.
Ich hab ja so das Gefühl es geht 2016 weiter. 😉

Der #mcwz auf Twitter.

Glückwunsch auch an die Bundeszentrale für politische Bildung, die für ihre YouTube-Newsformate „BrainFed“ & „TenseInforms“ ausgezeichnet wurden!

dpok- Deutscher Preis für Online Kommunikation

 

Spitzer vs. Tausend: Mehr Computerspiele im Unterricht?

Sollten mehr Computerspiele im Unterricht eingesetzt werden?“ Das hat „Dein Spiegel“ und Prof. Dr. Manfred Spitzer und mich gefragt.

Sollten mehr Computerspiele im Unterricht eingesetzt werden?" Das hat "Dein Spiegel" und Prof. Dr. Manfred Spitzer und mich gefragt. Der Artikel hat recht viele Reaktionen im Medienpädagogik Forum auf FB ausgelößt. Reagierend auf Spitzers Teil sprach mir Steffen Griesinger aus der Seele: "Der geistige Kurzschluss der Herrn Spitzer mal wieder unterläuft ist der, dass Medien im Unterricht irgend etwas ersetzen sollen. Natürlich sollen Kinder weiterhin Theaterstücke schreiben, proben und auf einer realen Bühne aufführen. Warum sollen sie den Text dafür aber nicht am Computer schreiben und die Proben mit dem Handy filmen um sie zu analysieren? Warum sollte sie keine Experimente machen und den Aufbau mit dem Handy fotografieren, dokumentieren und sich Hilfe aus dem Internet holen, wenn sie nicht weiter kommen? Für Herrn Spitzer gibt es nur ein entweder oder. Er suggeriert damit, dass jemand die andere Dinge abschaffen möchte. Mit dieser Verkürzung bekommt er Beifall." Manfred Spitzers Thesen zur Mediennutzung haben sehr viel Echo bekommen. Eine Stellungnahme der Initiative "keine Bildung ohne Medien" zu der Diskussion über sein Buch "Digitaler Demenz" findet sich hier: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/pages/zur-kontroverse-um-das-buch-von-manfred-spitzer-digitale-demenz-2012/ Aber Achtung. Die dort verwiesenen Quellen sind nicht so pauschalisierend und monokausal wie es Leser von Herrn Spitzer gewohnt sind. Dein Spiegel ist das Kindermagazin von DER SPIEGEL. Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels. Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe: http://www.spiegel.de/spiegel/deinspiegel/index-2016-3.html #medienpädagogik #DigitaleDemenz #Computerspiele

Der Artikel hat recht viele Reaktionen im Medienpädagogik Forum auf FB ausgelößt. Reagierend auf Spitzers Teil sprach mir Steffen Griesinger aus der Seele:
„Der geistige Kurzschluss der Herrn Spitzer mal wieder unterläuft ist der, dass Medien im Unterricht irgend etwas ersetzen sollen. Natürlich sollen Kinder weiterhin Theaterstücke schreiben, proben und auf einer realen Bühne aufführen. Warum sollen sie den Text dafür aber nicht am Computer schreiben und die Proben mit dem Handy filmen um sie zu analysieren? Warum sollte sie keine Experimente machen und den Aufbau mit dem Handy fotografieren, dokumentieren und sich Hilfe aus dem Internet holen, wenn sie nicht weiter kommen? Für Herrn Spitzer gibt es nur ein entweder oder. Er suggeriert damit, dass jemand die andere Dinge abschaffen möchte. Mit dieser Verkürzung bekommt er Beifall.“

Manfred Spitzers Thesen zur Mediennutzung haben sehr viel Echo bekommen. Eine Stellungnahme der Initiative „keine Bildung ohne Medien“ zu der Diskussion über sein Buch „Digitaler Demenz“ findet sich hier: http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/pages/zur-kontroverse-um-das-buch-von-manfred-spitzer-digitale-demenz-2012/
Aber Achtung. Die dort verwiesenen Quellen sind nicht so pauschalisierend und monokausal wie es Leser von Herrn Spitzer gewohnt sind.

Dein Spiegel ist das Kindermagazin von DER SPIEGEL. Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels.
Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe:
http://www.spiegel.de/spiegel/deinspiegel/index-2016-3.html

Sehr lesenswert übrigens auch Spitzer vs. Vorderer in der Zeit.

MovBeats – Probleme und #TROTZDEM Wiederauferstehung auf der rpTEN

Mit der iOS App MovBeats kann man kinderleicht Töne Filmen und diese zu Musikvideos anordnen.

Leider gibt es eine traurige Nachricht für alle MovBeats Fans wie mich. Die Exportfunktion der App funktioniert seit iOS 8 leider nicht mehr. Die Programmierer hatten die Entwicklung eingestellt. Daher habe ich mich entschlossen die Weiterentwicklung selbst zu finanzieren. Vermutlich 1.7.2016 kann man wieder MovBeats erstellen. Bis dahin kann man auf die App MadPad (iPhone 0,99 €, iPad 2,69 €) ausweichen, die etwas kompizierter zu bedienen ist, da sie keinen eingebauten Sequencer hat und man alles live einspielen muss. Und dafür ist es gut, Takt-sicher zu sein.

Die neue Version von MovBeats hat bessere Videoqualität und ist an aktuelle iOS Geräte angepasst. Außerdem enthält sie einige praktische Detailverbesserungen. So kann man einen aufgenommenen Clip kopieren und so mehrere Varianten eines Clips erstellen.

Auf der Tincon wird man MovBeats in meinen Workshops zur Appmusik ausprobieren können. Freue mich auf Betatester.

Da MovBeats so unkompliziert zu bedienen ist, nutze ich es gerne um auf Veranstaltungen live on Stage mit dem Publikum Musikvideos zu erstellen. Mehr dazu hier.

Beispiele für MovBeats:

Das #TROTZDEM Video von der re:publica mit Sascha Lobo und vielen anderen Besuchern. Es bezieht sich inhaltlich auf seine Session „Age of Trotzdem„.

Beim MB21 Festival haben wir MovBeats als Energizer während der Preisverleihung eingesetzt und so die Gäste in ein interaktives Musikvideo einbezogen. Das Video habe ich während der Preisverleihung fertiggestellt und hochgeladen. Dafür hatte ich Material vom Festival vorbereitet.

Making Off eines MovBeats Workshops:

MovBeats eignet sich gut für medienpädagogische Workshops. Es läd zum Entdecken von Orten mit offenen Augen und Ohren an. Und als Ergebnis hat man gleich ein Musikvideo.

Weitere Apptipps für Appmusik, also Musik mit Smartphones und Tablets findet man auf meiner Seite zum Thema die auch weiterhin 75% meiner Seitenaufrufe ausmacht.

re:game to re:learn. Minecraft auf der #rpTEN

Wie kann man Minecraft in der (politischen) Bildung einsetzen?
Präsentation auf der re:publica.

Links:

Die Session hätte eingentlich von Tobias Thiel gehalten werden sollen. Der wurde aber leider kurzfristig krank.

#rpTEN – republica – Tag 1

re:publica: Spannende Menschen, tolle Vorträge. Wieder ein bisschen schlauer.

Und da ich schon im DIY Workshop „Create Professional Video Content w/ your Smartphone“ saß habe ich gleich noch etwas DIY gefilmt. Genutzt habe ich dabei primär die App „Roadmovies“ bei der man beim Filmen direkt den Schnitt festlegt. Ein bisschen anspruchsvoller beim aufnehmen, und man kann im Anschluss fast gar nix mehr ändern. Aber damit ist der Film mit dem letzten Take praktisch fertig. Dabei kommt bestimmt nicht der beste Film aller Zeiten. Aber für so nebenbei schnell mit den Handy und gleich ins Internet finde ich es ganz ansehnlich.

Weitere Tipps zum Filmen mit Smarphones gibt es beim www.mobileclipfestival.de.

Und wer sein Smartphone Rocken will sollte man in meinem Appmusik Artikel schauen.

Games als Partizipationstools #git16

Partizipation mit Computerspielen? In meiner Session beim Gautinger Internettreffen haben wir uns unterschiedliche Beispiele angesehen, wie das gehen kann. Aber auch wo das Medium Computerspiele Partizipation nicht so einfach zulässt. Denn Computerspiele sind regelbasierte Systeme mit dem Computer als „Schiedsrichter“. Und mit dem Computer kann man nicht gut verhandeln um Regeln des Spiels an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und so partizipativ das Medium mit zu gestalten oder es im Sinne von Partizipation zu nutzen.
Einen interessanten Weg geht die „Initiative Creative Gaming“. Sie bricht explizit die Spielregeln und „spielt“ mit den Spielen. Da wird das Ballerspiel zum Ballettanzen genutzt oder versucht hinter die Spielkulissen zu schauen.
Ein anderer Ansatz ist die Nutzung von Spielen, die wenige explizite Regeln haben wie zum Beispiel Open World Games. Diese simulieren ganze „Welten“ und in denen man mehr oder weniger frei bewegen und dabei die Welt subversiv zu eigen machen kann. Viele gelungene Beispiele für Partizipation bietet das Spiel Minecraft, das einem gar kein Spielziel vorgibt. Hier stelle ich einige Partizipationsprojekte vor, wie das UN Habitat Projekt „BlockByBlock“ oder der Wettbewerb Zukunftsstadt des Wissenschaftsministeriums.
Aber mit Computerspielen kann man noch weiter gehen, indem man Jugendlichen die Möglichkeit gibt selber die Regeln von virtuellen Welten zu erstellen und eigene Spiele zu entwickeln.

Mehr zum Thema in meiner Präsentation.

Katharina Blum hat ein sehr informatives und wunderschönes Storify zum Vortrag angefertigt, Danke!

Weitres von der Tagung im Storify.