Gemeinsam Musikmachen mit Apps

Das iEnsemble rund um Matthias Krebs testet die Möglichkeiten von gemeinsam erzeugter App Musik. In seiner Präsentation auf der Transmediale 2011 kommt er zu dem Schluss:

„Es geht nicht darum echte Instrumente durch Handy-Instrumente zu ersetzen.

Durch die sehr verschiedenartigen Möglichkeiten Klänge und Melodien über den direkten Zugang der Berührungssteuerung zu gestalten, können vielleicht auch Menschen die bisher kein Instrument gelernt haben, eigene Musiziererfahrungen machen.

Auf einem ‚Hosentaschen-Instrument‘ zu spielen und praktisch überall Musik produzieren zu können, in einem weiten Universum von Musikprogrammen nach Tönen und Formen zu stöbern und neue Musikstile zu erkunden, ist ein neuartiger Zugang zu Musik und eröffnet vielfältige Gestaltungsspielräume.“

Seine Präsentation enthält viele Beispiele von Mobilen Orchestern sowie die genutzten Instrumente:

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Fachtagung „Smartphones, Apps und Co.“ in Regensburg

Nach einem Vortrag von Daniel Seitz von Mediale Pfade über „Mobile Medienpädagogik“ ging es die Praxisworkshops:

  • „Outdoor – mobiles Lernen mit dem Smartphone“ mit Daniel Seitz
  • „Handyclip – kreativ mit dem Smartphone“ mit Thomas Kupser
  • „Mein Smartphone und ich – Jugendliche erklären die Basics“ mit Esther Christmann
  • „Rock dein Smartphone – kreativer Einsatz von Sound-Apps“ mit Ulrich Tausend

Die Smartphone-Rocker kreierten in zwei Stunden sechs kurze Musikvideos (BEATvideos) mittels der kostenlosen App Movbeats (Playlist mit allen Videos):

Zusatzinformationen zum Workshop finden sich im Artikel „Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen„.

Viele weitere Praxisprojekte und Tipps finden sich im Medienpraxis Blog.

Vielen Dank an den Bezirksjugendring Oberpfalz und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, für die tolle Organisation der medienpädagogischen Fachtagung.

Musik machen mit Touch Geräten – Android?

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.
Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Kürzlich wurde ich von zwei Medieneinrichtungen gefragt, ob sie bei neuen Touch Geräten eher auf Android oder iOS setzen sollen. Dass kommt natürlich ganz auf die Anwendungszwecke an. Und leider ist hier die günstigere Wahl nicht für jeden Fall die bessere. Heute ist mein zweiter Artikel zur Musikproduktion auf Touch Geräten im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Diesmal habe ich mich mit Android beschäftigt. Dies bietet durch die gute Konnektivität  über USB theoretisch tolle Möglichkeiten. So kann ich zum Beispiel sogar Audio Interfaces und darüber professionelle Mikrofone an mein Motorola Xoom 2 Media Edition anschließen. Leider steht der praktischen Nutzung aber die starke Verzögerung des Android Systems entgegen. Daher bleibt mittelfristig iOS (iPad/iPod/iPhone) bei Audioproduktion die erste Wahl.

Den ganzen Artikel zu gibt es im Medienpädagogik Praxis Blog. Beide Artikel in einem habe ich auf meinem Blog veröffentlicht und werde diese Version auch weiterhin Updaten. Und finefin hat schon über den Artikel berichtet und ihn für gut befunden.

Rock das Deutsche Museum

Am 30.10. 18:00 im größten Technikmuseum der Welt: Ich habe die Eröffnungsfeierlichkeit der @Home Sonderausstellung um einen künstlerischen/interaktiven Teil bereichert. Auf der Bühne habe ich mit den anwesenden Gästen live ein Musikvideo aufgenommen. Und die 300 anwesenden Damen und Herren haben schön mitgemacht :-).

Nach mir war im Programm: Christoph Koch, der Author von „Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy.

Das fertige Video der Performance:

Ein zweites Video ist kurz vor der Aufführung entstanden.

Weiter geht es mit dem Auftritt live.
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Rock dein Smartphone – Medienpädagogik Praxis Blog

Wie man mit seinem Smartphone Musik machen kann und dass diese mit Apps teilweise ein ganzes Musikstudio ersetzen beschreibe ich auf dieser Seite.

Der Artikel ist parallel auch im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Dort hat wegen meiner Konzentration auf iOS eine Diskussion über unbewusste Promotion begonnen. Ein wichtiges Thema, dem man sich als Medienpädagoge stellen muß.

Aus diesem Grund haben wir z.B. im Musikstudio der KistE ganz bewusst auf Windows statt Apple gesetzt, damit die Jugendlichen sehen, dass sie mit dem was (die meisten) daheim haben, weiter arbeiten können.

Die Version des Artikels auf meiner Seite will ich in Zukunft weiter aktualisieren und dort auch mehr Hinweise auf die Arbeit mit Android einfügen. Vor November wird aber nichts passieren. Bis dahin bin ich im Urlaub :-).

 

Workshop: BeatVIDEO im Kinder- und Jugendmuseum München

Die Kinderwerkstatt bei der Neueröffnung lief klasse (Ergebnisvideos). Daher freut es mich noch in den Sommerferien einen weiteren BeatVIDEO Workshop durchzuführen. Diesmal im Kinder- und Jugendmuseum München, wo uns die Dschungelausstellung inspiriert. 19 Filme und ein Making Of sind online.

Link zu allen Videos auf Youtube.

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Local Beatz – Vertone dein Stadtviertel

Gibt die Rutsche auf dem Spielplatz einen guten Bass ab? Erinnert der Ton nach Betätigen des „C“-Knopfs des Fahrkartenautomaten nicht an das Durchladen einer Waffe? Und wie klingt die Blechwand des Einkaufszentrums?

Beim Projekt „Hasenbergl Beatz“ haben Besucher der Freizeitstätte KistE Sounds aus ihrer unmittelbaren Umgebung aufgespürt und aufgenommen. Im Musikstudio der KistE haben sie aus den Tönen mit Hilfe der „MASCHINE“ einen Hip Hop Beat erstellt, auf den dann über das Stadtviertel gerappt wurde.

Bei der Abschlusspräsentation war den Teilnehmern am Projekt „Local Beatz“ der Stolz über das Erreichte anzusehen.

Der Film zum Projekt:

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