Minecraft in der Mittelschule an der Situlistraße

Am 9.-10.12.2013 fand in der Mittelschule an der Situlistraße ein Minecraft Workshop statt. Die Neuntklässler_innen beschäftigen sich mittels Minecraft mit dem Thema Architektur und Wohnen. Dabei war die Selbstorganisation der Gruppen zentraler Bestandteil. Die vier Sechsergruppen bauten jeweils eine Wohngemeinschaft. Wobei die Gruppen aushandelten, was „Wohngemeinschaft“ für sie bedeutet und wie sie die Planung und Arbeit organisieren. Wichtig war hierbei auch der Umgang mit Konflikten, unter Anderem, da alle in einer Welt spielten und es daher leicht möglich war, von anderen (Gruppen) gebautes, zu zerstören.

Am Ende des Workshops waren alle Gruppen sichtlich stolz auf das Geleistete. Doch in der Reflexion teilten fast alle Teilnehmer die Erkenntnis, dass stärkere Abstimmung und Planung innerhalb der Gruppe noch bessere Ergebnisse ermöglicht hätte.

In diesem Artikel finden sich drei Zeitraffer Videos des Bauprozesses, Bildschirmfotos der Gebäude und die Serverdateien zum Anschauen und Weiterbauen.

Zeitraffer Videos

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Minecraft Pocket Edition im Kindermuseum

Heute ging das SpielendLernen Mediengelder Projekt in die finale Runde. Im Kinder- und Jugendmuseum haben Anna Bauregger (Architektin) und ich mit 5-13 jährigen Kindern gebaut. Anders als bei den ersten drei Workshops mit Schulklassen wurde diesmal nicht auf PCs und mittels der Modifikation MinecraftEdu gespielt. Stattdessen nutzen die vier Gruppen Tablets, auf denen die „Pocket Edition“ von Minecraft lief. Ich war überrascht wie viel die jeweils drei bis fünf Kids pro Gruppe in drei Stunden mit dieser reduzierten Minecraft Version hinbekommen haben. Hier ein paar kommentierte Bilder aus dem Projekt. Mehr Infos gibt es in einem Artikel im Medienpädagogik Praxis Blog. Der Workshop lief im Rahmenprogramm der hervorragenden „Hausgedacht -Architektur planen, bauen, gestalten“ Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum München, die nur noch bis 3. November läuft.

Teamwork.
Teamwork.

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SpielendLernen mit Minecraft

Minecraft Modulare Bauweise während MinecraftEdu Workshop

Das Computerspiel Minecraft ist bei Jugendlichen sehr populär. Und das ist wunderbar, denn es ist nicht nur ein klasse Spiel, das an Sandkästen und Lego erinnert, sondern auch noch pädagogisch sehr spannend.
Das haben wir uns im Mediengelder Workshop „Spielend Lernen“ zu nutze gemacht und mit drei Klassen des Städtischen Lion-Feuchtwanger Gymnasiums mittels Minecraft in Kunst dem Thema Architektur genähert.

Auf dem Medienpädagogik Praxis Blog habe ich einen ausführlichen Artikel über Minecraft in pädagogischen Settings veröffentlicht.

Weiter unten die Bildergalerien und Serverdateien – zum bestaunen und weiterbauen.

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Fachtagung „Smartphones, Apps und Co.“ in Regensburg

Nach einem Vortrag von Daniel Seitz von Mediale Pfade über „Mobile Medienpädagogik“ ging es die Praxisworkshops:

  • „Outdoor – mobiles Lernen mit dem Smartphone“ mit Daniel Seitz
  • „Handyclip – kreativ mit dem Smartphone“ mit Thomas Kupser
  • „Mein Smartphone und ich – Jugendliche erklären die Basics“ mit Esther Christmann
  • „Rock dein Smartphone – kreativer Einsatz von Sound-Apps“ mit Ulrich Tausend

Die Smartphone-Rocker kreierten in zwei Stunden sechs kurze Musikvideos (BEATvideos) mittels der kostenlosen App Movbeats (Playlist mit allen Videos):

Zusatzinformationen zum Workshop finden sich im Artikel „Rock dein Smartphone – Apps zum Musik selber machen„.

Viele weitere Praxisprojekte und Tipps finden sich im Medienpraxis Blog.

Vielen Dank an den Bezirksjugendring Oberpfalz und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, für die tolle Organisation der medienpädagogischen Fachtagung.

Musik machen mit Touch Geräten – Android?

Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.
Theoretisch kann man Audio Interfaces und professionelle Mikrofone mit Android Verbinden. Praktisch ergeben sich dabei aber viele Probleme.

Kürzlich wurde ich von zwei Medieneinrichtungen gefragt, ob sie bei neuen Touch Geräten eher auf Android oder iOS setzen sollen. Dass kommt natürlich ganz auf die Anwendungszwecke an. Und leider ist hier die günstigere Wahl nicht für jeden Fall die bessere. Heute ist mein zweiter Artikel zur Musikproduktion auf Touch Geräten im Medienpädagogik Praxis Blog erschienen. Diesmal habe ich mich mit Android beschäftigt. Dies bietet durch die gute Konnektivität  über USB theoretisch tolle Möglichkeiten. So kann ich zum Beispiel sogar Audio Interfaces und darüber professionelle Mikrofone an mein Motorola Xoom 2 Media Edition anschließen. Leider steht der praktischen Nutzung aber die starke Verzögerung des Android Systems entgegen. Daher bleibt mittelfristig iOS (iPad/iPod/iPhone) bei Audioproduktion die erste Wahl.

Den ganzen Artikel zu gibt es im Medienpädagogik Praxis Blog. Beide Artikel in einem habe ich auf meinem Blog veröffentlicht und werde diese Version auch weiterhin Updaten. Und finefin hat schon über den Artikel berichtet und ihn für gut befunden.

Let’s Plays: Das Medienphänomen 2012

Let’s Plays waren für mich das Medienphänomen 2012. Zwar gab es die ersten schon 2006, aber erst in diesem Jahr wurden sie in Deutschland einer weiteren Öffentlichkeit bekannt. So zählen Gronkh und Sarazar zu den erfolgreichsten Youtubern Deutschlands (978 tsd und 371 tsd Abonnenten). Zehntausende andere machen es ihnen gleich und erstellen kommentierte Gameplayvideos. Ich kenne ein paar professionelle Let’s Player die für mich anonym aus dem Nähkästchen geplaudert haben:

  • Was sind Let’s Plays?
  • Wie macht man gute Let’s Plays (Tips der Profis)?
  • Hintergründe und Faszination von Let’s Plays.
  • Kann man mit ihnen Geld verdienen?
  • Und was sagt die Medienpädagogik zu der ganzen Sache?

Dies alles und noch viel mehr gibt es hier:
www.tausend-medien.de/lets-play-faq/ 

Rock das Deutsche Museum

Am 30.10. 18:00 im größten Technikmuseum der Welt: Ich habe die Eröffnungsfeierlichkeit der @Home Sonderausstellung um einen künstlerischen/interaktiven Teil bereichert. Auf der Bühne habe ich mit den anwesenden Gästen live ein Musikvideo aufgenommen. Und die 300 anwesenden Damen und Herren haben schön mitgemacht :-).

Nach mir war im Programm: Christoph Koch, der Author von „Ich bin dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy.

Das fertige Video der Performance:

Ein zweites Video ist kurz vor der Aufführung entstanden.

Weiter geht es mit dem Auftritt live.
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